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Albert Chmielowski wurde als Sohn adeliger Eltern geboren. Im Alter von elf Jahren wurde er Waise und wurde zusammen mit seinen drei Geschwistern von Verwandten erzogen. 1863 nahm er am Volksaufstand der Polen gegen die Russen teil. Er geriet in Gefangenschaft; dank einer schweren Verwundung, nach der ein Bein amputiert wurde, blieb ihm die Hinrichtung erspart. Der missglückte Widerstand gegen die zaristischen Unterdrücker zwang Adam, ins Ausland zu fliehen. In Gent in Belgien begann er ein Ingenieurstudium, aber bald entdeckte er seine Vorliebe zur Kunst und entschied sich, in Paris und München Kunst zu studieren.
1874 kehrte Chmielowski als Künstler nach Polen zurück. Er wollte nun seine
Gedanken und Talente ganz dem Ruhm Gottes zu widmen
und begann, vorwiegend
religiöse Motive zu malen. 1880 trat er dem Jesuitenorden
bei, den er bald schon ob seiner Gesundheit wieder verlassen musste. Immer mehr
wandte er sich den Armen zu und wohnte sogar mit ihnen in einer öffentlichen
Schlafstätte. 1887 schloss er sich mit dem Ordensnamen Albert dem Dritten
Orden der Franziskaner an und arbeitete an dessen Verbreitung in Polen und
im damaligen polnisch-russischen Gebiet der heutigen Ukraine; 1888 legte er die
Ordensgelübde ab.
In Kraków
kümmerte Albert Chmielowskisich um Obdachlose und Bettler, gründete Notquartiere
und Werkstätten, Suppenküchen für die Armen, Kindergärten und Häuser für Kinder
und jugendliche Obdachlose. Für diese Arbeit gründete er 1888 bzw. 1891 die
Kongregationen der Brüder und der Schwestern Diener der Armen im Dritten
Orden des heiligen Franziskus
, die Albertiner
.
Kanonisation:
Albert Chmielowski wurde vom ehemaligen Bischof von Kraków,
Papst Johannes Paul II.,
1983 selig und 1989 heiliggesprochen.
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