Gedenktag katholisch: 5. Dezember |
Name bedeutet: die Väterliche (gotisch/althochdt.) |
Äbtissin in Straßburg
* um 690 im Elsass
in Frankreich
† 5. Dezember 741 in Straßburg
in Frankreich |
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Attala war die Tochter des elsässischen Herzogs Adalbert und seiner Frau
Gerlind. Von ihrer Tante
Odilia wurde sie in deren
Kloster Odilienberg - dem heutigen Mont
Sainte-Odile - erzogen. Um 720 wurde sie erste Äbtissin des von ihrem
Vater gestifteten Frauenklosters St. Stephan in Straßburg.
Sie war ein Vorbild an Frömmigkeit und Nächstenliebe.
Attala wurde in der Klosterkirche von St. Stephan in Straßburg
bestattet und seit dem 10. Jahrhundert als Heilige verehrt. Um 1173 wurden
ihre Gebeine erhoben und in einem
Steinsarg in der Krypta beigesetzt; Sarg und Reliquien verschwanden in der
Französischen Revolution. Ein Armreliquiar ist in St. Magdalenen-Kirche in
Straßburg erhalten. Seit dem 13. Jahrhundert sind Wallfahrten
zu ihrem Grab bezeugt. Früher war der Gedenktag der 3. Dezember, seit 1865 ist
es der 5. Dezember.
Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der
biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.):
Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon, Bd. XV, Herzberg 1999