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Benedetto Menni, fünftes Kind einer Familie mit 15 Kindern, arbeitete als
Bankangestellter. Nach der Schlacht von Magenta
zwischen Österreich und dem Königreich Piemont-Sardinien sowie Frankreich 1859
half er bei der Pflege Verwunderter im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder
des Johannes von Gott und
trat im folgenden Jahr in den Orden ein. Er studierte in Lodi
und in Rom,
1866 wurde er zum Priester geweiht. 1867 beauftragte ihn Papst Pius
IX. mit der Aufgabe der der Erneuerung des Ordens in Spanien, Portugal und
Lateinamerika. In der spanischen Revolution von 1872 geriet er dabei in Haft,
konnte aber danach mehrere Ordenshäuser zur Versorgung für Kranke, Waisen, Alte
und geistig Behinderte gründen. 1881 war er Mitbegründer des weiblichen Zweigs, der
Hospitalschwestern des heiligsten Herzens Jesu
mit Sitz in in Ciempozuelos
bei Madrid.
1884 wurden die Einrichtungen auf der iberischen Halbinsel zur eigenen Ordensprovinz, Benedetto wirkte bis 1903 als ihr Provinzial. 1909 bis 1911 war er als apostolischer Visitator beauftragt, 1911 wurde er zum Generalprior ernannt. Ein Jahr danach legte er dieses Amt wegen interner Schwierigkeiten nieder.
Benedikts Grab ist in Ciempozuelos bei Madrid.
Kanonisation:
Benedetto Menni wurde 1985 von Papst Johannes
Paul II. selig und 1999 von ihm heiliggesprochen.
Patron
der ehrenamtlichen Helfer
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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