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Maria Magdalena Merten, das neunte Kind einer gläubigen Landwirtsfamilie, erhielt 1899 bis 1902 eine Ausbildung zur Volksschullehrerin an der Anstalt Marienau bei Vallendar. 1903 bis 1907 unterrichtete sie an der Volksschule in Morscheid im Hunsrück. Nach einem Treffen mit der mit der Generaloberin des Ursulinenorden vom Kalvarienberg in Ahrweiler trat sie dem 1908 dem Orden bei mit dem Ordensnamen Blandina *. Sie war dann in den Ordensniederlassungen in Saarbrücken und in Trier als Lehrerin und Betreuerin von Kindern tätig, bis sie im Herbst 1916 an Tuberkulose erkrankte; sie durchlitt die Krankheit in vollkommener Hingabe an den Willen Gottes. Während ihres Lebens wurde sie durch ihre Frömmigkeit, während ihrer Krankheit durch ihren tiefen Glauben und ihre Geduld bekannt.
Nach Blandinas Tod wurden zehntausende Gebetserhörungen gemeldet. 1985 wurde
die Heilung der an Krebs erkrankten Missionsschwester Irimberta Puntigam auf
die Fürsprache von Blandina untersucht und 1986 als Wunder anerkannt. Blandinas
Gebeine wurden 1990 in die auf dem
Friedhof St. Paulin in Trier
neu errichtete Blandinenkapelle
überführt.
Kanonisation:
Blandinas Seligsprechung erfolgte am 1. November 1987 durch Papst Johannes
Paul II.
* Der Ordensnamen war Blandina
; bekannt wurde
sie aber auch in der eingedeutschten Form Blandine
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