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Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria Merkert

Gedenktag katholisch: 14. November
gebotener Gedenktag im Bistum Opole/Oppeln
nicht gebotener Gedenktag im Erzbistum Katowice/Kattowitz und im Erzbistum Berlin

Name bedeutet: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)

Ordensgründerin
* 21. September 1817 in Neiße, heute Nysa in Polen
† 14. November 1872 daselbst


Maria Merkert, Foto von 1862
Maria Merkert, Foto von 1862

Maria Merkert gründete 1842 zusammen mit Clara Wolff, Franziska Werner und Mathilde Merkert in Neisse eine private religiöse Gemeinschaft zur ambulanten Krankenpflege. 1846 schlossen sie sich der Kongregation der == Borromäerinnen an, die damals als Inbegriff eines Krankenpflegeordens galten. Franziska Werner und Maria Merkert verließen den Orden jedoch 1850 wieder, da sie ihre eigentliche Berufung in der ambulanten Krankenpflege sahen, während die Borromäerinnen überwiegend in Krankenhäusern arbeiteten.

Gemeinsam mit Franziska Werner begann Maria Merkert 1850 erneut mit der ambulanten Krankenpflege in Neisse und übernahm die Leitung der so entstandenen Gemeinschaft der Grauen Schwestern von der heiligen Elisabeth. Dabei stieß sie teilweise auf Ablehnung, denn man betrachtete sie als ausgetretene Borromäerin; sie arbeitete deshalb mit der Stadtverwaltung zusammen, die der Gemeinschaft die Rechtsform gab. Der Breslauer Bischof anerkannte den so entstandenen St.-Elisabeth-Verein am 1859 als kirchliche Gemeinschaft an, Maria Merkert wurde erste Generaloberin. 1865 wurde in Nysa ein repräsentatives Mutterhaus eingeweiht. Als Träger für die Arbeit des St. Elisabeth-Vereins gründete Maria Merkert 1864 die Katholische Wohltätigkeitsanstalt zur heiligen Elisabeth (KWA); die Schwestern arbeiteten nun auch als Lehrerinnen, vor allem in Skandinavien. Als die Gemeinschaft sich immer mehr international ausbreitete, bemühte sich Maria Merkert um die Anerkennung des Papstes, die ab 1871 und endgültig 1887 erfolgte.

Beim Tod von Maria Merkert gehörten der Kongregation der Elisabethinnen bereits über 440 Schwestern in 87 Niederlassungen an, heute sind es weltweit 10.000. Sie wird verehrt als Mutter der Armen, die in jedem armen Menschen Christus gesehen hat. 1964 wurden die sterblichen Überreste von Maria Merkert und Franziska Werner in die Krypta der Jakobus-Kirche in Nysa überführt, 1998 wurden sie in einer Seitenkapelle der Kirche beigesetzt.

Kanonisation: wurde am 30. Maria Merkert wurde am 30. September 2007 in Nysa unter der Leitung von Kardinal José Saraiva im Auftrag von Papst Benedikt XVI. Martins seliggesprochen.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 07.08.2016

Quellen:
• http://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Merkert
• http://www.bautz.de/bbkl/m/merkert_m.shtml
• http://www.kwa-reinbek.de/gallery/index1.html

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.