Gedenktag katholisch: 24. Juli
nicht gebotener Gedenktag
kein Gedenktag im Bistum Essen
Todestag: 24. Dezember |
Name bedeutet: ? |
Priester, Mönch, Einsiedler
* 8. Mai 1828 in Beka Kafra bei Bscharre
im Libanon
† 24. Dezember 1898 in Annaya / Mar
Mqin im Libanon |
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Charbel Makhlouf 
Joseph Makhlouf war das fünfte und jüngste Kind eines armen Bauern, mit 25
Jahren wurde er Mönch im Kloster Annaya / Mar
Mqin mit dem Ordensnamen Charbel. 1859 wurde er zum Priester geweiht. Er
führte ein besonders strenges Büßerleben, kniete Nacht für Nacht betend vor dem
Tabernakel, auch großer Kälte trotzend. 1875 zog er mit zwei anderen Mönchen in
eine Einsiedelei nahe bei seinem Kloster, arbeitete in den Weinbergen und Gärten
des Klosters und widmete sich dort bis zu seinem Tode dem Gebet und der
Betrachtung. Er galt als Urbild des vollkommenen Mönches und wurde schon zu
Lebzeiten wie ein Heiliger verehrt. Er soll zahlreiche Kranke geheilt und sogar
zwei Personen, Bulos Sam'un und das Kind Maryam Georg Hayek, wieder zum Leben
erweckt und 1885 das Umland des Klosters von einer Heuschreckenplage befreite
haben. Bei der heiligen Messe erlitt Charbel einen Schlaganfall, unbeweglich
verbrachte er acht Tage in seiner Einsiedelei, bis er starb.
Charbels Grab wurde eine vielbesuchte Wallfahrtsstätte
für Christen und auch
für Muslime, die ihn ebenfalls verehren, an der sich viele Wunder ereigneten.
Bei den Öffnungen seines Grabes am 1899 und 1950 fand man seinen Leichnam
unversehrt. Derzeit wird darüber eine große Kathedrale errichtet.
Kanonisation:
Charbel wurde 1965 von Papst Paul VI. selig und 1977 vom selben Papst heilig
gesprochen.
Quellen:
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• http://www.geocities.com/phoenicia_tt/pages/highlights.htm