Gedenktag katholisch: 19. Juni
Name bedeutet: Gott gegeben (latein.)
Deodatus lebte der Überlieferung nach als Einsiedler bei Arbogast
im Forst von Hagenau - dem heutigen Haguenau
-, errichtete dann mit Hilfe von König Childerich II. das Kloster Ebersmünster
bei Schlettstadt - dem heutigen Sélestat
-, zog sich aber immer wieder in sein Galiläa
genanntes Tal in den Vogesen
zurück. Oft holte ihn der Ruf seines heilenden Wirkens dort wieder heraus. Der
Gründung des Klosters Juncturae um 670 an der Stelle der heutigen, nach ihm
benannten Stadt St-Dié,
folgte nach 660 die Ernennung zum Bischof von Nevers.
Im Oktober 679 nahm er an der SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten.
In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet.
in Rom teil.
Er entsagte aber der Würde und starb in seiner geliebten Einsiedelei Galiläa
.
1002 wurden Deodatus' Reliquien übertragen, 1636 zum großen Teil aber von den Schweden verbrannt. Sein Haupt und einige Teile befinden sich heute in der Kathedrale in St-Dié.
Deodatus' legendäre Lebensgeschichte verfasste Humbert von Moyenmoutier im 11. Jahrhundert.
Attribute:
als Bischof, mit Gewitterwolken
Patron
gegen Pest, Unglück, böse Geister, Gewitter, Nebel, Regen und Überschwemmung
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