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Fresko in der Sixtinischen
Kapelle im Vatikan 
Dionysius war Priester in Rom, der in der Auseinandersetzung zwischen Papst Stephanus I. und Cyprian von Karthago um die Frage der Gültigkeit einer von Häretikern vollzogenen Taufe letzterem einen Brief schrieb, worauf dieser wiederholt antwortete. 259 bestieg er den Stuhl des Bischofs von Rom, kurz danach stellte der neue Kaiser Publius Licinius Gallienus die Verfolgung der Christen, wie sie unter der Herrschaft seines Vaters üblich war, ein. Dies gab Dionysius die Gelegenheit zur Wiederherstellung der Ordnung in der römischen Kirche.
Gegen Dionysius von Alexandria,
der die Unterordnung des Sohnes
unter den Vater lehrte und dessen Geschöpflichkeit betonte, vertrat Dionysius
in diesem Vorspiel zum Streit um den Arianismus
die Position der göttlichen Natur Christi,
was eine SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten.
In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet.
in Rom
262 bestätigte. Eine Lehrschrift stellte dem Geschaffensein des Logos sein
Gezeugtsein gegenüber: er kann nicht erst geworden sein, da es sonst eine Zeit gab,
in der er noch nicht war; er war aber schon immer da, weil Gott nicht ohne
Logos gewesen sein kann; Jesus Christus wurde also nicht erst geschaffen,
sondern nur
mit der Inkarnation gezeugt. Dionysius von Alexandria
widerrief daraufhin seine Auffassung von der Geschöpflichkeit des Logos und
betonte in einer ausführlichen Schrift dessen Ewigkeit und Wesenseinheit mit
dem Vater, was den Streit beilegte.
Dionysius wurde im Coemeterium des Callistus beigesetzt.
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