Ökumenisches Heiligenlexikon

Gezelinus (Gozelin) von Schlebusch

Gedenktag katholisch: 6. August
Name: nach Gislenus, dem Apostel des Hennegaus (latein.)
Laienbruder, Hirte
† 29. Juli 1149 (?) in Altenberg, Ortsteil von Odenthal bei Leverkusen in Nordrhein-Westfalen
Kartenskizze

Gezelinus war der Überlieferung nach Laienbruder im Zisterzienserkloster Morimond. Ab 1135 war er demnach als Schafhirte auf dem zum Kloster Altenberg gehörenden Gut Alkenrath in Schlebusch - heute ein Stadtteil von Leverkusen - tätig. Schon zu Lebzeiten verbreitete sich die Nachricht von wundersamen Taten: so habe sein Gebet während einer Dürre eine Quelle entspringen lassen.

Über dieser Quelle, deren Wasser Kopf- und Augenleiden heile, steht bis heute eine Kapelle, die von Pilgern besucht wird; viele Anwohner holten früher dort auch ihr Trinkwasser. Gezelinus' Grab wurde zunächst in der Schlebuschrather Kirche verehrt, nach deren Abriss werden Reliquien in der Andreas-Kirche in Schlebusch und im Altenberger Dom aufbewahrt.

Patron für Kindersegen; gegen Epilepsie bei Kindern, Augenleiden und Kopfschmerzen

Gezelinkapelle in Alkenrath - Dank an Andreas Born - www.leverkusen.com

Gezelinkapelle in Alkenrath   © Andreas Born - www.leverkusen.com





Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• http://www.altenberger-dom.de/gezelin/geze1.htm#anfang_seite
• Andreas Born - www.leverkusen.com - E-Mail vom 5. Januar 2004



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