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Gezelinus war der Überlieferung nach Laienbruder im Zisterzienserkloster Morimond - im heutigen Fresnoy-en-Bassigny. Ab 1135 war er demnach als Schafhirte auf dem zum Kloster Altenberg gehörenden Gut Alkenrath in Schlebusch - heute ein Stadtteil von Leverkusen - tätig. Schon zu Lebzeiten verbreitete sich die Nachricht von wundersamen Taten: so habe sein Gebet während einer Dürre eine Quelle entspringen lassen.
Über dieser Quelle, deren Wasser Kopf- und Augenleiden heile, steht bis heute eine Kapelle, die von Pilgern besucht wird; viele Anwohner holten früher dort auch ihr Trinkwasser. Gezelinus' Grab wurde zunächst in der Schlebuschrather Kirche verehrt, nach deren Abriss werden Reliquien in der Andreas-Kirche in Schlebusch und im Altenberger Dom aufbewahrt.
Patron
für Kindersegen; gegen Epilepsie bei Kindern, Augenleiden und Kopfschmerzen
Gezelinkapelle in Alkenrath © Andreas Born - www.leverkusen.com
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