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Gregor stammte aus einer vornehmen fränkischen Familie, er wurde an der Hofschule erzogen. Um 722 lernte er in dem von seiner Großmutter Adula geleiteten Kloster Pfalzel bei Trier Bonifatius kennen, der ihn zur Missionsarbeit in Hessen und Thüringen mitnahm.
Gregor wurde dann Abt und Vorsteher der unter ihm aufblühenden Schule am Münster in Utrecht und 754, nach dem Märtyrertod von Bonifatius, Leiter des gesamten friesischen Missionswerkes; zudem verwaltete er - ohne Bischofsweihe - das Bistum Utrecht. Er kann als legitimer Nachfolger von Bonifatius und Willibrord gelten, auch wenn er selbst nie Bischof wurde; dies war politisch nicht durchsetzbar, da sein Bruder eines Verbrechens gegen das karolingische Königshaus beschuldigt wurde.
Sein Schüler Liudger verfasste die Lebensbeschreibung von Gregor.
Patron
gegen Lähmung
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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