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Johannes Waraswatsche war einer der vornehmsten Fürsten von Georgien, Vater
von Euthymius dem Hagioriten.
Als der noch ein Knabe war, gab er ihn in Obhut und wurde Mönch in der LauraEine Laura (von griech.„Λαύρα, enge Gasse”) ist eine Art Einsiedlergemeinschaft, bei der die Mönche während der Wochentage jeweils für sich alleine in Höhlen lebten und nur am Wochenende zur Feier der „Göttlichen Liturgie”, zum Gebet, zum gemeinsamen Mahl und zum brüderlichen Beisammensein zusammenkommen. der
Vier Kirchen
in Tao-Klardschetien - der Gegend um Artvin
in der heutigen Türkei. Von dort ging er in eine Mönchsgemeinschaft
auf dem bithynischen Olymp - dem heutigen Uludag
-, wo er die niedrigsten Arbeiten verrichtete. Als Johannes nach mehreren Jahren
von der Geiselhaft seines Sohnes in Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul
- erfuhr, machte er sich in die Hauptstadt auf, erlangte seine Freilassung, nahm
ihn mit auf den Olymp und befasste sich mit der religiösen und intellektuellen
Bildung seines Sohnes.
Kloster Iveron auf dem Athos
heute 
Im Jahr 975 ging Johannes zusammen mit Euthymius und einigen Schülern zum Athos, wo == Athanasius sie in seine LauraEine Laura (von griech.„Λαύρα, enge Gasse”) ist eine Art Einsiedlergemeinschaft, bei der die Mönche während der Wochentage jeweils für sich alleine in Höhlen lebten und nur am Wochenende zur Feier der „Göttlichen Liturgie”, zum Gebet, zum gemeinsamen Mahl und zum brüderlichen Beisammensein zusammenkommen. aufnahm. Auch der berühmte General Tornikios - ein naher Verwandter von Johannes - kam, um ihnen zusammen mit anderen Iberern nachzufolgen. Johannes baute darauf etwa eine Meile vom Kloster des Athanasius entfernt und in Abhängigkeit von diesem eine Kirche mit einigen Zellen, die er Johannes weihte. Nachdem Tornikios mit Hilfe von 12.000 georgischen Reitern einen Aufstand gegen Theophanu, die Mutter der jungen Kaiser Basilios und Konstantin, erfolgreich niedergeschlagen hatte, kehrte er auf den Athos zurück; die Kaiser zeigten sich für den von Tornikios geleisteten Dienst erkenntlich, und die Reichtümer, die er von seinem Sieg mitbrachte, konnten nun zum Ausbau der Klöster verwendet werden: Johannes und Tornikios bauten in der Mitte der Halbinsel ein unabhängiges Kloster mit zwei Kirchen, die der Theotokos und Johannes dem Täufer geweiht wurden.
Nach dem Tod von Tornikios im Jahr 983 / 84 beschloss Johannes, zusammen mit Euthymius und einigen Schülern nach Spanien zu fliehen; aber in Abydos, wo er auf das Schiff für die Abreise wartete, stellte sich der Präfekt der Stadt seinem Plan entgegen und berichtete ihn den Kaisern, welche befahlen, die Flüchtlinge zurückzubringen und Johannes überredeten, zum Athos zurückzukehren. Als er fühlte, dass seine Kräfte abnahmen, übertrug Johannes die Verwaltung der LauraEine Laura (von griech.„Λαύρα, enge Gasse”) ist eine Art Einsiedlergemeinschaft, bei der die Mönche während der Wochentage jeweils für sich alleine in Höhlen lebten und nur am Wochenende zur Feier der „Göttlichen Liturgie”, zum Gebet, zum gemeinsamen Mahl und zum brüderlichen Beisammensein zusammenkommen. in zeitlichen Dingen auf Euthymius. Als dann der Mönch Leo von Amalfi, Bruder des Herzogs von Benevent, und sechs seiner Schüler auf den Athos kamen, wurden sie in die Laura der Iberer aufgenommen; andere Lateiner aus Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - folgten Leo. Johannes und Euthymius rieten Leo daraufhin, ein eigenes Kloster zu bauen, erwarben für ihn den Baugrund, lieferten alles Nötige und halfen beim Bau; dieses wurde das Kloster, welches das der Amalfitaner genannt wurde, in dem man dem lateinischen Ritus und der Regel von Benedikt folgte.
Vor seinem Tod bestimmte Johannes seinen Sohn Euthymius als Hegumenos und riet, dereinst den Verwandten == Georg als Nachfolger zu wählen; er verschied mit dem Segen seiner Söhne. Euthymius bestattete seinen Vater und baute über seinem Grab eine den Erzengeln geweihte Kirche.
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