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Biografie: => Johannes, der Täufer
Johannes' Handreliquie
Die Überlieferung berichtet, dass am Tag nach dem Epiphanias-Fest die Hand nach Konstantinopel gebracht wurde. Lukas ging demnach nach Sebaste - das heutige Sivas, wo das Grab von Johannes war. Er erhielt dessen rechte Hand und brachte sie in seine Heimat, nach Antiochia - das heuigte Antakya, wo sie viele Wunder wirkte. So war es in Antiochia Brauch, einem Drachen alljährlich ein Menschenopfer dazubringen; als die Wahl auf die Tochter eines Christen fiel, griff der Vater zu einer List: angeblich wollte er die Hand von Johannes verehren, tatsächlich biss er heimlich deren Daumen ab; als der Tag des Menschenopfers kam, ging der Mann mit seiner Tochter dem Drachen entgegen, öffnete vor diesem seinen Mund - und als der Drache Johannes' Daumen sah, fiel er tot um. Das Volk baute aus Dankbarkeit eine große Kirche.
Am Fest der Kreuzerhöhung wurde die Hand des Johannes als Ernteweissagung benutzt: spreizte sie die Finger, war eine reiche Ernte zu erwarten.
Am 12. Oktober 1799 wurde die Hand von Malta nach Gatchina gebracht, um sie vor den französischen Besatzern zu retten, dann nach St. Petersburg überführt. Heute wird die rechte Hand auch in Vladikavkaz in Russland und im Kloster Dionisiou auf dem Athos verehrt.
Ein Kind streckt sich während einer Prozession in Vladikavkaz zu dem Schrein mit der rechten Hand Johannes'
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