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Ökumenisches Heiligenlexikon

Josef Sebastian Pelczar

polnischer Name: Józef Sebastian

Gedenktag katholisch: 28. März
Fest im Bistum Rzeszów: 19. Januar gebotener Gedenktag in Polen: 19. Januar Diözesankalender von Kraków (Krakau) und Przemyśl: 19. Januar

Name bedeutet: J: Gott hat hinzugefügt (hebr.)
S: der Verehrung Würdige (griech. - latein.)

Bischof von Przemysl
* 17. Januar 1842 in Korczyna bei Krosno in Polen
† 28. März 1924 in Przemyśl in Polen


Josef Sebastian Pelczar
Josef Sebastian Pelczar

Josef Sebastian Pelczar studierte in Rzeszów und in Przemyśl, wurde 1864 zum Priester ordiniert und setzte dann seine Ausbildung in Rom fort, wo er Doktor der Theologie und des kanonischen Rechts wurde. Von 1869 bis 1877 lehrte er als Professor am Priesterseminar in Przemysl und von 1877 bis 1899 an der Jagiellonischen Universität in Kraków, deren Rektor er von 1882 bis 1883 war.

Neben seiner Lehrtätigkeit engagierte er sich in den Gemeinden mit Vorträgen, arbeitete mit in der Gesellschaft des Vinzenz von Paul, veröffentlichte über tausend Bücher, verfasste einige geschichtswissenschaftliche, theologische und juristische Bücher selbst - darunter Das geistliche Leben und Pius IX. und sein Pontifikat vor dem Hintergrund der Kirchengeschichte des 19. Jahrhunderts. 1891 gründete er die Gemeinschaft Unserer Lieben Frau, der Königin der polnischen Krone zur Fürsorge für Arme, Waisen, Lehrlinge, Kranken und Arbeitslose, und 1894 in Krakau die Kongregation der Dienstbaren Schwestern vom heiligen Herzen Jesu zum Dienst an Kranken. 1899 wurde Pelczar Hilfsbischof, 1900 Bischof von Przemyśl. Er förderte die Ausbildung der Priester, errichtete Kirchen, Baumschulen, Armenküchen, Obdachlosenasyle und Schulen für die Armen.

Kanonisation: Josef Sebastian wurde von Papst Johannes Paul II. am 2. Juni 1991 in Rzeszów selig- und am 18. Mai 2003 heiliggesprochen.



Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 20.11.2014
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel

Quellen: