Gedenktag evangelisch: 9. Oktober |
Name bedeutet: der Gerechte (hebr.) |
Jurist, Reformator
* 5. Juni 1493 in Nordhausen
in Thüringen
† 9. Oktober 1555 in Eisfeld
in Thüringen |
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Aus: Jean-Jacques Boissard / Theodor de Bry: Bibliotheca chalcographica, hoc est
Virtute et eruditione clarorum Virorum Imagines. Heidelberg:
Clemens Ammon, 1669 
Justus Jonas studierte Jura in Erfurt
und wurde dort Professor. In Studien der Schriften von Erasmus von Rotterdam
fand er den Weg zur Theologie. 1521 wurde er Professor in Wittenberg
und sorgte mit Kirchenvisitationen für die Durchführung der Reformation in
Kursachsen und Meißen. In Halle,
das Erzbischof Albrecht von Mainz
unterstand, setzte er 1541 die Reformation durch. Nach dem Interim
kehrten die katholischen Stadtherren, die Erzbischöfe von Magdeburg,
wieder nach Halle zurück, Justus Jonas wurde entlassen. 1551 wurde er
Hofprediger in Coburg,
1552 organisierte er das protestantische Kirchenwesen in Regensburg,
1553 wurde er Superintendent in Eisfeld.
Er war Martin Luther und
Philipp Melanchthon eng
verbunden, war auch bei Luthers Tod 1546 in Eisleben
anwesend und hielt ihm die Grabrede.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
Quellen:
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