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Ökumenisches Heiligenlexikon

Landelin von Crespin

auch: Lando, Landolin
auch: von Lobbes

Gedenktag katholisch: 15. Juni

Name bedeutet: der Kleine vom Land (althochdt.)

Abt in Crespin
† 686

Kartenskizze Kartenskizze

Franz Xaver Nissl: Figur über dem Beichtstuhl, 1774, in der Kirche des Klosters in Fiecht

Franz Xaver Nissl: Figur über dem Beichtstuhl, 1774, in der Kirche des Klosters in Fiecht

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Landelin, Sohn einer adeligen fränkischen Familie, lebte in jungen Jahren der Überlieferung nach unter dem Namen Maurosus als Räuber. Er wurde durch Autbert von Cambrai bekehrt und unternahm dreimal Wallfahrten nach Rom. Er wurde zum Priester geweiht und später Mönch und gründete in Autberts Auftrag die Klöster in Lobbes, Aulne - dem heutigen Leernes -, Wallers und in Crespin. In Crespin war er Abt.

Reliquien von Landelin kamen um 836 nach Paderborn.

Attribute: als Einsiedler vor einer Quelle betend, mit Geißel



Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 6. Herder, Freiburg im Breisgau 1997
• Bruno W. Häuptli. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XXIV, Nordhausen 2005