Gedenktag evangelisch: 7. Juli |
Name bedeutet: der taugliche Mann (angelsächsisch) |
Bildhauer und -schnitzer
* um 1460 in Heiligenstadt
im Eichsfeld in Thüringen
† 7. Juli 1531 in Würzburg
in Bayern |
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Ausschnitt aus dem Altar in der Herrgottskirche in Creglingen,
1505 - 1510 
Riemenschneider kam vor 1479 nach Würzburg
und wurde der wohl bedeutendste Bildhauer seiner Zeit. Seine Werkstatt versorgte
ganz Süddeutschland mit Skulpturen, deren Licht- und Schattenwirkungen die
seither übliche Bemalung des Holzes entbehrlich machten. In der Bearbeitung von
Steinen erreichte er dieselben Effekte. Die Entwicklung seiner Kunst zu großer
Ausgewogenheit der Darstellungen - in besonderer Vollendung im Altar in
Creglingen
- mündete schließlich in der Formenwelt der Renaissance.
Riemenschneider wurde 1520/21 Bürgermeister von Würzburg.
Im Bauernkrieg stellte er sich 1525 an die Seite der Aufständischen, verlor
deshalb seine Ämter, wurde gefangen genommen, gefoltert und eingesperrt.
Catholic Encyclopedia
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
Quellen:
• dtv-Lexikon, Bd. 15, München 1980