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Statue im Dom inTrient
Viglius wurde in Rom
und Athen
ausgebildet; um 380 kam er nach Trient,
um 385 wurde er zum Bischof gewählt. 385 erhielt er für seine Gemeinde von
Ambrosius von Mailand
ein Statut mit sozialethischen Regeln. 397 sandte er Sisinnius,
Martyrius und Alexander
als Missionare zum Nonsberg bei San
Zeno; nachdem sie dort emordet wurden, sandte er Reliquien der drei
zu Simplicianus
nach Mailand und sogar zu Johannes
Chrysostomus
; am Ort des Martyriums ließ er eine Basilika erbauen.
Beim Kaiser wandte er sich gegen das Todesurteil der für das Martyrium
Verantwortlichen, wie Augustinus berichtet.
Um 500 entstand die legendäre Lebensgeschichte über Vigilius, wonach er selbst als Glaubensbote das Etschtal um Trient durchzog, die ganze Gegend missioniere und zahlreiche Kirchen erbaute. Als er im wilden Rendenatal nördlich von Tione di Trento eine Saturn-Statue zerstörte, wurde er demnach von den empörten Einwohnern mit Knütteln und Holzschuhen erschlagen.
In der von ihm erbauten Basilika in Trient wurde Vigilius beigesetzt und schon im 5. Jahrhundert als Patron des Bistums verehrt. Sein Kult verbreitet sich über Oberitalien, nach Österreich und Bayern.
Attribute:
Holzschuh
Patron
der Bergwerke; der Diözese Bozen-Brixen
Bauernregel
(für den 31. Januar): Friert es zu Vigilius / im März die Eiseskälte kommen muss!
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon noch nicht online
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