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Ökumenisches Heiligenlexikon

Cantius, Cantianus und Cantianilla

für Cantius: auch: Cantianorus

Gedenktag katholisch: 31. Mai
in Hildesheim: Ankunft der Reliquien: 1. April
für Cantius: Auffindung der Gebeine: 13. April
für Cantius und Cantianilla: Auffindung der Gebeine: 24. April

Märtyrer
* in Rom
† um 290 (?) in Aquileia in Italien


Cantius, Cantianus und Cantianilla waren der Überlieferung nach drei christliche Geschwister aus der Familie der Anicier, die in den Verfolgungen unter Kaiser Diokletian aus Rom nach Aquileia flohen, nachdem sie in Rom ihre Besitztümer verkauft, den Erlös den Armen gespendet und ihre Sklaven freigelassen hatten. Sie wurden aber auch in Aquileia ergriffen und auf Befehl des Präfekten enthauptet. Mit ihnen starb ihr Erzieher und Lehrmeister im Glauben Protus.

Bodenplatten aus Marmor des Grabes von Cantius, Cantianus und Cantianilla, in der Kirche San Canzian in San Canzian d'Isonzo
Bodenplatten aus Marmor des Grabes von Cantius, Cantianus und Cantianilla, in der Kirche San Canzian in San Canzian d'Isonzo

Über dem Grab der drei Märtyrer wurde im 4. Jahrhundert eine Basilika mit Mosaikboden errichtet, der in Teilen bis heute erhalten ist; heute liegen ihre Gebeine im Altar des Nachfolgebaus, der Kirche San Canzian in San Canzian d'Isonzo. Reliquien von Cantius, Cantianus und Cantianilla im Dom in Hildesheim gehörten im 11. Jahrhundert zu den besonders verehrten.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 30.04.2018

Quellen:
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.