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Ökumenisches Heiligenlexikon

Ceratus von Grenoble

auch: Ceratius

Gedenktag katholisch: 6. Juni

Name bedeutet: der mit Wachs Überzogene (latein.)

Bischof von Grenoble
* um 400 in Frankreich (?)
† um 452 in Saintes (?) in Frankreich


Elfeinbein-Statue, 15. Jahrhundert, in der Kirche in Simorre, früher auch Klosterkirche des damaligen Benediktinerklosters
Elfeinbein-Statue, 15. Jahrhundert, in der Kirche in Simorre, früher auch Klosterkirche des damaligen Benediktinerklosters

Ceratus errichtete im frühen 5. Jahrhundert ein Oratorium in Simorre bei Toulouse und wirkte in der Gegend als Glaubensbote. 441 wurde er Bischof von Grenoble - der sechste in der Liste der Bischöfe der Stadt. Er bekämpfte der Überlieferung nach den Monophysitismus in seinem Bistum und verfasste wohl die berühmte Epistola Dogmatica ad Flavianum, Lehrbrief an Falvianus, die eine wesentliche Grundlage für die Beschlüsse des Konzils von Chalkedon über die Natur Jesu Christi wurde.

Ceratus' Grab ist in Saintes, an einem 24. April wurden Reliquien nach Simorre übertragen.

In Simorre enstand im 6. Jahrhundert an der Stelle des Oratoriums ein Kloster, das 817 erstmals erwähnt wurde. Die heutige Kirche wurde 1289 - 1309 gebaut; in der Französischen Revolution wurde das Kloster geschlossen, seine Gebäude wurden in der Folge abgerissen.

Kanonisation: Ceratus' Verehrung wurde 1903 durch Papst Pius X. anerkannt.

  Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon

Neben der Kathedrale von Grenoble ist im früheren Bischofspalais ein Museum untergebracht, das die lokale Geschichte der Stadt vom Beginn der Vorzeit bis heute darstellt. Es ist bei freiem Eintritt werktäglich von 9 bis 18 Uhr, mittwochs erst ab 13 Uhr, samstags erst ab 11 Uhr geöffnet. (2014)
Die Kirche in Simorre ist tagsüber geöffnet.

Kathedrale in Grenoble heute
Kathedrale in Grenoble heute




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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 10.08.2016

Quellen:
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XXI, Nordhausen 2003
• http://fr.wikipedia.org/wiki/Simorre
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 1. Band: A-D. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler und Franz Joseph Heim, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung, Augsburg, 1858

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.