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Ökumenisches Heiligenlexikon

Domninus und Gefährten

Gedenktag katholisch: 30. März
auch 1. Oktober

Gedenktag orthodox: 1. Oktober

Name bedeutet: der Häusliche (latein.)

Märtyrer
um 304 in Thessaloniki in Griechenland


Domninus litt unter der Regierung von Kaiser Maximian um seines Glaubens willen; er wurde gefangen genommen, gegeißelt und dann vor die Stadttore gebracht, wo man ihm auch noch die Arme und Beine zerbrach. Nach sieben Tagen ohne Essen und Trinken, in denen er betete und Gott lobpries, starb er.

Zusammen mit Domninus starben Philocalus (Philopolus), Achaicus und Palatinus als Märtyrer in Thessaloniki. Ferner wird ein sonst unbekannter Victor als Märtyrer in Thessaloniki oder an einem anderen Ort genannt.

Die Acta Sanctorum nennen zudem Marcellinus, Satullus, Cruses, Agathonia, Aquilina, Saturninus, Eulalia, Philippolus und Dativus als Märtyrer in Thessaloniki oder an einem anderen Ort.

Die orthodoxen Kirchen verehren nur Domninus und unabhängig davon Victor. Noch im Martyrologium Romanum von 1956/1962 wurde dieser Märtyrer Domninus, der in Thessaloniki unter Kaiser Maximian starb, von dem mit Gefährten leidenden Domninus unterschieden, obwohl schon die Acta Sanctorum beide für identisch hielten.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 25.01.2019

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 1. Band: A-D. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler und Franz Joseph Heim, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung, Augsburg, 1858

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.