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Ökumenisches Heiligenlexikon

Elias Speleota

auch: der Höhlenbewohner, von Kalabrien

Gedenktag katholisch: 11. September

Name bedeutet: mein Gott ist der Herr (Jahwe) (hebr.)

Mönch, Einsiedler
* um 864 in Reggio di Calabria in Italien
† 11. September 960 im Kloster auf dem Berg Aulinas, heute Monte Sant'Elia bei Palmi in Kalabrien in Italien


Santuario Madonna della Rocca oberhalb von Taormina
Santuario Madonna della Rocca oberhalb von Taormina

Elias kam im Alter von 19 Jahren mit einem jüngeren Verwandten nach Sizilien und lebte in einer Einsiedelei oberhalb von Taormina, nahe des Auxentius vom Berg geweihten Klosters, das an der Stelle des heutigen Santuario Madonna della Rocca stand. Nach einer Wallfahrt zu den sieben Pilgerkirchen in Rom wurde er auf Anraten von Ignatius, einem alten Mönch byzantinischer Schule, Schüler von Arsenius in dessen Einsiedelei im Gebiet des heute Pindono genannten Stadtteils - etwa beim heutigen alten Friedhof von Cendera - in Reggio di Calabria, die wohl zum Kloster Santa Lucia gehörte, dann in der Einsiedelei bei Armo.

Kirche Santa Lucia in Reggio di Calabria
Kirche Santa Lucia in Reggio di Calabria

Danach trat Elias ins Basilianerkloster Santa Lucia in seiner Heimatstadt ein; schließlich floh er vor den eindringenden Sarazenen mit Arsenius nach Patras in Griechenland. Nach acht Jahren konnten sie nach Armo zurückkehren. Nach Arsenius' Tod trat Elias in das von Elias dem Jüngeren gegründete Kloster nahe Fossato Ionico - einem Ortsteil von Montebello Jonico bei Reggio di Calabria 1 - ein. Dann ging er in eine Höhle nahe dem Kloster auf dem Berg Aulinas - dem heutigen Monte Sant'Elia bei Palmi - und gründete in der Höhle eine KoinobiaAls Koinobion (von griech.„κοινός, gemeinsam” und „βιος, Leben”) bezeichnet man die Form klösterlichen Zusammenlebens, in der die Mönche die tägliche „Göttlichen Liturgie”, die Stundengebete und auch die Mahlzeiten gemeinsam vollziehen.. Im Alter von 96 Jahren begab er sich wieder ins Elias-Kloster nahe Fossato Ionico, um den Klostergründer zu ehren.

1 Das Kloster, von dem heute noch Mauerreste der Kirche zu sehen sind, lag oberhalb von Fossato Ionico, nicht bei Saline Jonice an der Küste; beides sind Ortsteil von Montebello Jonico.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 27.12.2018

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995
• https://www.facebook.com/nicoladeigreci/posts/664370703726190
• http://calabriagreca.it/wp-content/uploads/2015/02/Catalogo-Museo-Santi-Italo-Greci-Staiti.pdf

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.