Ökumenisches Heiligenlexikon

Elisabeth von Spalbeek

auch: Elisabeth van Herkenrode, Elisabeth van Rijkel

Gedenktag katholisch: 19. Oktober

Name bedeutet: Gott ist Fülle (hebr.)

Mystikerin, Nonne (?)
* um 1248 in Spalbeek, Ortsteil von Hasselt in Belgien
19. Oktober 1316 (?) daselbst (?)


Elisabeth, älteste Tochter einer einfachen Familie, wurde schon in jungen Jahren durch Ekstasen und jeden Freitag blutende Stigmen bekannt; täglich siebenmal erlebte sie entrückt die Leiden Christi am eigenen Körper und damit erfuhr so eine außerordentliche Identifikation mit ihm. Zudem kennzeichneten weitgehende Nahrungslosigkeit und tiefe Marienverehrung ihre Spiritualität. Abt Wilhelm I. vom Benediktinerkloster in Sint-Truiden wurde 1260 ihr Beichtvater; er ließ dem kränklichen Mädchen eine Kapelle neben ihrem Zimmer erbauen, so dass die ans Bett Gefesselte durch ein Fenster täglich an der Messe teilnehmen konnte. 1267 suchte Philip, der Abt im Zisterzienserkloster Clairvaux, die Leidende auf, um 1270 veröffentlichte er seinen Bericht, den er als ihre Lebensgeschichte bezeichnete.

Die neben Elisabeths Elternhaus erbaute Kapelle in Spalbeek heute
Die neben Elisabeths Elternhaus erbaute Kapelle in Spalbeek heute

Alte Überlieferung berichtet, Elisabeth sei nach 1277 ins Zisterzienserinnenkloster Herkenrode bei Hasselt eingetreten, das gilt heute als falsch, aber das Kloster wurde Ort der Verehrung.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 20.04.2020

Quellen:
• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe J.B. Metzler, Stuttgart / Weimar 2000
• https://nl.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_van_Spalbeek
• http://www.heiligen.net/heiligen/10/19/10-19-1316-elisabeth.php

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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