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Ökumenisches Heiligenlexikon

Eusebia von Douai

französischer Name: Eusébie
auch: Eusoye, Ysoie, Isoie

Gedenktag katholisch: 16. März


Übertragung der Gebeine in den neuen, goldenen und silbernen Sarkophag: 17. Mai

Name bedeutet: die Gottesfürchtige (griech.)

Äbtissin in Amay
* um 637
um 680 in Amay, heute Wandignies-Hamage bei Douai in Frankreich


Eusebia war die Tochter von Adalbert von Ostrevant und von Richtrudis von Marchiennes und Schwester von Adalsind, Chlotsind und Maurontus. Nach der Ermordung ihres Vaters 646 sollte sie zusammen mit ihrer Mutter, die das Kloster dann als Äbtissin leitete, und ihren beiden Schwestern in das von ihren Eltern gestiftete Kloster Marchiennes eintreten. Aber Gertrud „die Ältere”, die Äbtissin im Kloster Amay, bat darum, Eusebia adoptieren und in ihr Kloster aufnehmen zu können. Als Gertrus 649 starb, wurde die 12-jährige Eusebia deren Nachfolgerin als Äbtissin.

Richtrudis hielt ihre Tochter Eusebia für zu jung für dieses Amt und befahl ihr, mit ihren Nonnen nach Marchiennes zu kommen. Eusebia weigerte sich und wurde deshalb mit Hilfe des Merowingerkönigs Chlodwig II. dazu gezwungen. Dennoch kehrte sie oft des Nachts nach Amay zurück, um dort zu beten. Als Richtrudis dies entdeckte, beauftragte sie Maurontus, seine schwester zu bestrafen; der tat dies mit solcher Härte, dass Eusebia zeitlebens an den Folgen litt. Nach einigen Jahren durfte Eusebia nach Amay zurückkehren, das Kloster blieb aber Tochterkloster von Marchiennes.

Das Kloster Marchiennes wurde im 9. und nochmals im 10. Jahrhundert von den Normannen zerstört und war nach dem Wiederaufbau ein Männerkloster. 1024 wurde die Benediktinerregel eingeführt, das Kloster wurde eine der wichtigsten Abteien in Nordfrankreich. In der Französischen Revolution wurden die Mönche 1791 vertrieben.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 15.05.2021

Quellen:
• https://en.wikipedia.org/wiki/Adalsinda#Eusebia_of_Douai
• https://www.ncronline.org/blogs/ncr-today/day-st-eusebia-abbess

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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