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Ökumenisches Heiligenlexikon

Eustathius I. von Serbien

serbisch: Jevstatije - Јевстатије

Gedenktag katholisch: 4. Januar

Gedenktag orthodox: 4. Januar

Name bedeutet: der Standfeste (griech. - latein.)

Erzbischof von Serbien
* in der Eparchie Budimlja, der Gegend um Berane in Montenegro
† 4. Januar 1286 im Kloster in Žiča bei Kraljevo in Serbien


Eustathius wuchs in einer frommen Familie auf, die ihn schon in jungen Jahren einem geistlichen Führer übergab. Nach dem Ende dieser Ausbildung trat er um 1252 als Mönch ins Michaelskloster ein im damaligen Fürstentum Zeta - etwa dem heutigen Montenegro entsprechend - und wurde schon bald wegen seiner außergewöhnlichen Askese bekannt. Er unternahm eine Pilgerfahrt nach Jerusalem, auf dem Rückweg trat er auf dem Athos ins serbische Kloster Hilandar ein. Dort verbreitet sich sein Ruf als liebevoller und zugleich strenger Asket und guter Lehrer, viele kamen, um seien Rat zu suchen; 1162 wurde er der HegumenosEin Hegumenos (griech.„ἡγούμενος, Führer / Leiter”) ist in den orthodoxen Kirchen der Vorsteher eines Klosters, entsprechend etwa dem westlichen Probst. Er steht hierarchisch unter dem Archimandriten. des Klosters. 1165 wurde er zum Bischof von Zeta ernannt, als der er beispielgebend wirkte, und 1279 nach zweieinhalbjähriger Sedisvakanz - offenbar auf Wunsch von König Dragutin, der 1276 seinen Vater gestürzt hatte - sechster Erzbischof von Serbien.

Eustathius wurde im Kloster Žiča bei Kraljevo in einem Marmorsarkophag bestattet, dort ereigneten sich der Überlieferung zufolge schon bald Wunder. Nach dem Überfall des bulgarischen Fürsten Sisman von Vidin 1292 wurden Eustathius' Gebeine in die Peter- und Paulus-Kathedrale nach Peć - heute im Kosovo - übertragen.

Kanonisation: Eustathius wurde unmittelbar nach seinem Tod 1286 heiliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 27.02.2019

Quellen:

Quellen:
• http://oca.org/saints/lives/2016/01/04/100089-repose-of-st-eustathius-i-archbishop-of-serbia
• https://en.wikipedia.org/wiki/Jevstatije_I
• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe J.B. Metzler, Stuttgart / Weimar 2000

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.