Ökumenisches Heiligenlexikon

Gaudentius von Ossero

irrtümlich: von Arbe

Gedenktag katholisch: 1. Juni

Name bedeutet: der Fröhliche (latein.)

Bischof von Ossero
31. Mai 1044 in Ossero, heute Osor auf Cres in Kroatien


Gaudentius wurde 1030 Bischof des im 6. Jahrhundert von Byzanz - dem heutigen Ístanbul - aus gegründeten Bistums in Osor. Er gründete das - heute in Ruinen liegende - Kloster St. Peter der Benediktiner für Männer und das Kloster Sta. Maria für Frauen. Osor wurde dadurch zu einem Kulturzentrum: von hier aus verbreitete sich die glagolitische Schrift und das dort herausgegebene Ossero-Evangelium.

Gaudentius wurde im 14. Jahrhundert die Kirche direkt neben der ehemaligen Kathedrale geweiht, dort ruhten seine Gebeine. Das Bistum Osor wurde 1828 aufgehoben und der Diözese Veglia - dem heutigen Krk - angegliedert.

Gaudentius wird des öfteren als Bischof von Arbe verzeichnet, aber in dem wohl schon im 6. Jahrhundert oder zuvor gegründeten Bistum auf der Insel Rab gab es erst im 17. Jahrhundert zwei Bischöfe des Namens - Petrus Gaudentius und Domnus Gaudentius, die beide nicht heilig sind.

Patron von Osor

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 13.02.2022

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861
• https://it.wikipedia.org/wiki/Ossero - abgerufen am 13.02.2022
• https://it.wikipedia.org/wiki/Diocesi_di_Ossero - abgerufen am 13.02.2022

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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