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Ökumenisches Heiligenlexikon

Haimo von Halberstadt

Gedenktag katholisch: 27. März

Name bedeutet: der Häusliche (althochdt.)

Bischof von Halberstadt
* 778 in England
27. März 853 in Halberstadt (?) in Sachsen-Anhalt


Haimo entstammte derselben Familie wie Beda Venerabilis. Von 802 bis 804 war er in Tours Schüler von Alkuin. Er wurde Benediktinermönch im Kloster - an der Stelle des heutigen Domes - in Fulda, wo er Schüler von Alkuin war und mit seinem Mitschüler Hrabanus Maurus Freundschaft schloss; nach Abschluss seiner Studien wirkte er als Lehrer an der Klosterschule. 839 wurde er Abt in Hersfeld - dem heutigen Bad Hersfels -und 840 durch Kaiser Ludwig dem Frommen zum Bischof von Halberstadt ernannt, wo er auch ein Kloster gründete.

Hrabanus Maurus widmete Haimo seine 847 veröffentlichte Enzyklopädie De rerum naturis, Über die Natur der Dinge, mit der ausdrücklichen Absicht, ihm und seinen Geistlichen in einer bücherarmen Gegend ein Hilfsmittel bei der Erfüllung ihrer seelsorgerlichen Aufgaben, insbesondere bei der Glaubensverkündigung, an die Hand zu geben.

Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon

  Schriften von Haimo und seine Lebensgeschichte gibt es online zu lesen in den Documenta Catholica Omnia.

Der Dom in Fulda ist täglich von 10 Uhr bis 17 Uhr - sonntags erst ab 11.30 Uhr - zur Besichtigung geöffnet. (2021)





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 11.05.2021

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe. J.B. Metzler, Stuttgart / Weimar 2000
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XVI, Herzberg 1999
• Seite De universo. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 15. März 2012

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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