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Ökumenisches Heiligenlexikon

Johannes von Frankfurt

auch J. Alemannus, J. der Deutsche

Gedenktag katholisch: 25. September

Name bedeutet: Gott ist gnädig (hebr.)

Generalvikar
* in Frankfurt am Main in Hessen
25. September 1345 daselbst


Johannes, Sohn einer vornehmen und reichen Familie, hörte eine Predigt von Philippus Benitius, als dieser in Deutschland weilte, und schloss sich daraufhin dem Servitenorden an. Er wurde Generalvikar für Deutschland und nach vielen Jahren in diesem Dienst Prior im Kloster in Lucca. Nach der Rückkehr nach Deutschland wirkte er als Bußprediger und wurde vom Volk der heilige Pater genannt.

Buchillustration: Thomas, in der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien
Buchillustration: Thomas, in der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien

Erzählt wird, dass Johannes sich die Bekehrung des Räuberhauptmanns Thomas zur Aufgabe stellte und deshalb in den Wald ging, wo dieser mit seiner Bande hauste. Er lockte ihn an mit vorgetäuschtem Reichtum; als der Dieb ihn deshalb aufspürte, erzählte Johannes ihm von den himmlischen Reichtümern, was Thomas tief beeindruckte, so dass er umgehend seine Lebensbeichte ablegte und dann in den Servitenorden eintrat, wo er ein Leben als Asket mit Gebet und Buße führte. Dismas, den reuigen Schächer, betrachtete er als sein Vorbild.

Johannes wurde im Kaiserdom in Frankfurt bestattet, bei dessen Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde das Grab vernichtet.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 28.09.2018

Quellen:
• Provinzialat der Tiroler Servitenprovinz (Hg.): Serviten. Die Heiligen und Seligen des Ordens. Selbstverlag der Serviten, Innsbruck 2011

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.