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Ökumenisches Heiligenlexikon

Harald IV. Blaatand

Gedenktag katholisch: 1. November

Gedenktag orthodox: 1. November

Name bedeutet: der Herrscher des Heeres (althochdt. - nordisch)

König von Dänemark, Märtyrer
† 1. November 987 (?) in Vineta / Jumne, dem sagenhaften Jomsburg, heute nicht genau zu lokalisieren, an der Ostseeküste in der Gegend um Rügen


Goldrelief: Harald IV. wird von Missionar Poppo getauft, um 1200, aus der Kirche in Tamdrup
Goldrelief: Harald IV. wird von Bischof Poppo getauft, um 1200, in der Tamdrup-Kirche in Horsens Kommune

Harald IV. Gormsson, genannt Blaatand - deutsch: Blauzahn, wurde 958 König von Dänemark, sein Herrschaftsgebiet reichte zeitweise bis nach Norwegen und Schweden. Schon zu Lebzeiten seines christenfeindlichen Vaters Gorms, ab 936, soll er die Dänenmission von Erzbischof Unni gefördert haben. 960 ließ er sich taufen und förderte nun offiziell die Christianisierung der Dänen. In den letzten Jahren seiner Herrschaft gab es Krieg zwischen ihm und seinem Sohn Svend Gabelbart, der ihn schließlich vom Thron stieß. Harald ging ins Exil nach Jumne, dem sagenhaften Jomsburg, wo er verwundet starb.

Haralds Leichnam wurde in die von ihm erbaute Kirche nach Roskilde übertragen.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 08.09.2015

Quellen:
• P. Ezechiel Britschgi: Name verpflichtet. Christiana, Stein am Rhein, 1985
• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe. J.B. Metzler, Stuttgart / Weimar 2000

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.