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Ökumenisches Heiligenlexikon

Hildulf von Trier

Gedenktag katholisch: 11. Juli
Übertragung der Gebeine: 8. November

Name bedeutet: der kämpfende Wolf (althochdt.)

Abt in St-Dié und Mittelmünster, Bischof von Trier (?)
* in Bayern oder der Gegend um Cambrai in Frankreich
† um 700 in Mittelmünster, heute Moyenmoutier im Elsass in Frankreich


Hildulf wurde in Regensburg zum Priester geweiht. Er wurde Abt des Augustinerchorherren-Stiftes St-Dié. Manche Überlieferungen berichten, er sei 666 Bischof von Trier geworden, soll dort die Johanneskirche erbaut haben und nach fünf Jahren sein Amt aufgegeben haben; er ist in den älteren Trierer Bischofslisten aber nicht aufgeführt. Nach wahrscheinlicherer Annahme war er Chorbischof in Trier. Er gründete das Kloster Mittelmünster - das heutige Moyenmoutier, dem er wieder als Abt vorstand.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 02.11.2015

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Friedrich-Wilhelm Bautz. In: Friedrich-Wilhelm Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. II, Hamm 1990

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.