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Ökumenisches Heiligenlexikon

Ignatius von Azevedo und Gefährten

portugiesischer Name: Inácio

Gedenktag katholisch: 15. Juli
gebotener Gedenktag in den Bistümern der Kanarischen Inseln und Tenerife
gebotener Gedenktag in Portugal: 17. Juli
nicht gebotener Gedenktag im Jesuitenorden: 19. Januar

Name bedeutet: der Feurige (latein.)

Ordensmann, Priester, Märtyrer
* 1527 in Porto in Portugal
† 15. Juli 1570 vor den Kanarischen Inseln in Spanien


Kathedrale in Braga
Kathedrale in Braga

Ignatius de Azevedo de Ataíde de Abreu Malafaia war der älteste Sohn des Kommandanten Manuel de Azevedo und der Violante Pereira, väterlicherseits ein Enkel von Johannes de Azevedo, der Bischof an der Kathedrale in Porto war. Als zunächst uneheliches Kind wurde er im Alter von 12 Jahren durch König João III. legitimiert und am königlichen Hof in Lissabon erzogen. Mit 18 Jahren wurde er Verwalter seines Familienbesitzes. Nachdem er Predigten des Jesuitenpaters Francisco Estrada gehört hatte, beschloss er, auf sein Eigentum zu verzichten und schloss sich 1548 dem Jesuitenorden an. Er wurde Rektor am Jesuitenkolleg in Lissabon, dann Assistent des Erzbischofs in Braga. 1565 ernannte Franziskus von Borja y Aragon ihn zum Visitator der Ordensniederlassungen in den portugiesischen Kolonien in Indien und Brasilien. In Brasilien gründete er 1567 das Kolleg des Ordens in Rio de Janeiro.

Als Ignatius von einem Besuch in Europa zusammen mit 39 Gefährten 1570 nach Brasilien zurückkehren wollte, wurden sie auf ihrem Schiff von Korsaren - den Piraten an der nordafrikanischen Küste, die den türkischen Sultan als Oberherrn anerkannten - überfallen, gemartert und ins Meer geworfen.

Ignatius' Gefährten waren die Jesuiten Didaktus von Andrade, Priester, Gundislav Henriques, Diakon, Antonius Soares, Benedikt von Castro; Johannes Fernandes, * vor 1557 in Lissabon, 1568 dort ins Jesuitenkolleg eingetreten, nahm noch als Student an der Mission teil; Emmanuel Alvares, Franziskus Alvares, Johannes de Mayorga, Stephan Zuraire, Alphons de Baena, Dominikus Fernandes, Johannes Fernandes, Alexius Delgado, Ludovicus Correia, Emmanuel Rodrigues, Simon Lopes, Emmanuel Fernandes, Alvarus Mendes, Petrus Nunes, Ludovikus Rodrigues, Franciskus de Magalhäes, Nikolaus Dinis, Gaspar Alvares, Blasius Ribeiro, Antonius Fernandes, Emmanuel Pacheco, Petrus von Fontoura, Andreas Goncalves, Maurus Vaz, Didakus Pires, Markus Caldeira, Antonius Correia, Fernandus Sanchez, Gregor Escrivano, Franziskus Perez Godoy - im Erzbistum Toledo wird er am 14 Juli mit einem nicht gebotenen Gedenktag verehrt -, Johannes de Zafra, Johannes de San Martin sowie der Laie Johannes.

Die Brasilianischen Märtyrer, auch Märtyrer von La Palma - der kanarischen Insel, auf der ihre Reliquien liegen -, wurden schon bald verehrt.

Kanonisation: Die Brasilianischen Märtyrer wurden am 11. Mai 1854 durch Papst Pius IX. seliggesprochen.

Martyrologium Romanum Flori-Legium

Catholic Encyclopedia

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 03.10.2016

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1996
• http://pt.wikipedia.org/wiki/In%C3%A1cio_de_Azevedo

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.