Ökumenisches Heiligenlexikon

Ignatius von Santhià

Taufname: Laurentius Mauritius Belvisotti
italienisch: Lorenzo Maurizio Belvisotti

Gedenktag katholisch: 22. September
gebotener Gedenktag im Kapuzinerorden

Name bedeutet: der Feurige (latein.)

Ordensmann, Priester, Mystiker
* 5. Juni 1686 in Santhià in Italien
22. September 1770 in Turin in Italien


Statue in der Pfarrkirche in Santhià
Statue in der Pfarrkirche in Santhià

Maurizio Belvisotti wurde 1710 zum WeltpriesterWeltpriester - oder auch Diözesanpri02.11.2021ster, die keinem Orden angehören. geweiht. Nach erfolgreichem priesterlichen Wirken bot man ihm verantwortliche Positionen in der Diözese Vercelli an, er schloss sich aber in Turin den Kapuzinern an mit dem Ordensnamen Ignatius. Nach seiner ersten Profess kam er als Sakristan nach Saluzzo und im selben Amt wieder nach Turin. Von 1731 bis 1744 wirkte er als Novizenmeister in Mondovi. Ein Augenleiden beendete diesen Dienst. Nachdem er wieder genesen war, wurde er Militärpfarrer der Streitkräfte des Königs von Piemont im Kampf gegen die Franzosen. Ignatius gelang es, den Respekt beider verfeindeten Seiten zu gewinnen, nicht zuletzt aufgrund der medizinischen Hilfeleistung, die er organisierte. Nach dem Krieg kehrte er wieder zum Klosterleben auf dem Kapuzinerhügel in Turin zurück.

Als Beichtvater und Spiritual der Laienbrüder entwickelte er im Kloster in Turin eine große Liebe zu den Laienbrüdern und verrichtete selbst einfache Arbeiten, die traditionell für die Laienbrüder vorgesehen waren. Die Armen und Kranken der Stadt besuchte er hingebungsvoll; Tausende pilgerten auf den Kapuzinerhügel, um bei ihm zu beichten, sich von ihm segnen zu lassen oder ein tröstendes Wort zu hören.

Kanonisation: Papst Paul VI. sprach Ignatius am 17. April 1966 selig, am 19. Mai 2002 wurde er von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 02.11.2021

Quellen:

• Bruder Paulus Terwitte vom Kapuzinerkloster in Dieburg, E-Mail vom 25. September 2008
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1996

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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