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Ökumenisches Heiligenlexikon

Jakob Joseph López Caamaño von Cádiz

spanischer name: Diego José López-Caamaño y García Pérez
Taufname: Franziskus Joseph

Gedenktag katholisch: 24. März
nicht gebotener Gedenktag im Trinitarierorden
im Kapuzinerorden: 5. Januar

Name bedeutet: Ja: der Nachgeborene oder: Gott schützt (hebr.)
Jo: Gott hat hinzugefügt (hebr.)

Ordensmann, Priester, Volksprediger
* 30. März 1743 in Ubrique bei Cádiz in Spanien
† 24. März 1801 in Ronda bei Málaga in Spanien


Franziskus Joseph stammte aus einer vornehmen Familie; als er neun Jahre alt war, starb seine Mutter. Seine Ausbildung in Grammatik erhielt er in Grazalema bei Ronda, wo sein Vater nun wohnte, dann studierte er zwölf Jahre lang Logik und Metaphysik im Dominikanerkloster in Ronda. Er trat mit der Absicht, ein Missionar und ein Heiliger zu werden, in Sevilla dem Kapuzinerorden bei mit dem Ordensnamen Jakob Joseph und legte 1759 seine Gelübde ab. Der Kapuziner Isidor von Sevilla hatte 1703 eine Reform des Ordens eingeleitet, die die Armut der Kapuziner auch in der Kleidung darstellen sollte, nachdem ihm Maria im Gewand einer Schäferin erschienen war; daraus entwickelte sich eine besondere Verehrung der Maria als der göttlichen Hirtin - 1795 von Papst Pius VI. umgewandelt zur Verehrung der Maria als Mutter des göttlichen Hirten. Jakob Joseph sah die Verbreitung dieser Marienverehrung als seine besondere Aufgabe an. Nach Abschluss seiner theologischen Studien wurde er 1766 zum Priester geweiht.

Francisco „Paco” Parra: Statue an der Festung zum Meer in Cádiz
Francisco Paco Parra: Statue an der Festung zum Meer in Cádiz

Jakob Joseph war dann ab 1771 als Volksmissionar tätig; die Kapuziner propagierten besonders das innere Gebet für vierzig Stunden, die Kreuzwegandacht und das Beten des Rosenkranzes. Er tat das mit so viel Eifer und Hingabe, dass man ihn den zweiten Paulus nannte. Er war immer zu Fuß unterwegs, unzählige Male reiste er durch ganz Andalusien, er ging 1783 nach Aranjuez und nach Madrid, wo er der Frau des Königs ins Gewissen redete.

Dann durchzog Jakob Joseph die Mancha und ging auch nach Toledo - damals war das heutige Nonnenkloster der Kapuziner noch ein Männerkloster -, die Stadt des Erzbischofs und Primas von Spanien; später unternahm er eine lange Reise von Ronda bis nach Barcelona, ​​dabei predigte er unterwegs in Kastilien, Aragón und an der ganzen Ostküste der iberischen Halbinsel. Obwohl er krank war, ging er zur Verkündigung wieder nach Sevilla, wo er in der Kathedrale predigen durfte, reiste durch die Extremadura und durch Portugal und kam über Galicien nach Asturien, dann über León und Salamanca wieder zurück. In der Zeit der Aufklärung war sein Ziel, dagegen den Dienst am Glauben und für das Vaterland zu propagieren.

Jakob Joseph wandte sich gegen die spanischen Bischöfen, die sich der modernen Politik wegen kritisch gegen den Papst stellten. 1786 wurde er in Saragossa angeklagt, die Krone beleidigt zu haben. Er kritisierte die Ausgaben des Königs für Luxusgüter und forderte ihn auf, stattdessen Arbeitsplätze zu schaffen und die Wirtschaft des Landes zu verbessern, deshalb wurde er von der Inquisition angeklagt; er verteidigte sich, es sei falsch, ausländische, besonders aus Frankreich kommende Auffassungen zu unterstützen. 1784 klagte er in Sevilla den Staat an, für die Kirche bestimmte Gelder zu missbrauchen, woraufhin der Rat der Stadt ihm das Predigtrecht entzog und ihn nach Casares bei Málaga verbannte; aber er wurde schließlich freigesprochen und rehabilitiert. Gegen die Französische Revolution rief er in den Jahren 1793 bis 1795 zu einem Kreuzzug auf, in diesen Jahren beteiligte er sich am Krieg Spaniens gegen Frankreich, der ab 1793 nach der Hinrichtung von König Ludwig XVI. von verschiedenen europäischen Mächten - erfolglos - geführt wurde.

Berichtet werden in Cádiz, wo Jakob Joseph 1776 zum HauptkaplanEin Kaplan (von lateinisch capellanus, „der einer Hofkapelle zugeordnete Kleriker”) ist im deutschen Sprachraum ein römisch-katholischer Priester in den ersten Jahren nach seiner Weihe, der in der Regel noch einem erfahrenen Pfarrer unterstellt ist. In manchen Bistümern wird er Vikar genannt - dies ist die Bezeichnung des kanonischen Kirchenrechts von 1983 - in anderen Kooperator. ernannt wurde, vollbrachte Wunder: Einen vom Gerüst am Dom fallenden Mauerer fing er mit einer Hand auf, so dass dieser unverletzt blieb; eines Tages bewirkte seine Predigt, dass der ersehnte Regen kam. Zahlreiche spirituelle Schriften und Briefe sowie 3000 seiner Predigten sind erhalten. In seinem Geburtshaus in Ubrique wurde 1910 eine Kapelle eingerichtet, in der Kathedrale in Cádiz ist ihm eine Kapelle gewidmet, das Priesterseminar in Cádiz trägt seinen Namen.

Kanonisation: Am 22. April 1894 sprach Papst Leo XIII. Jakob Joseph selig.

Der Königspalast in Aranjuez kann in Teilen besichtigt werden. Er ist täglich außer montags von 10 Uhr bis 18 Uhr, von April bis September bis 20 Uhr zu besichtigen; der Einlass endet jeweils 1 Stune vorher. Der Eintritt beträgt 9 €.
Der Königspalast in Madrid ist täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr, von April bis Oktober bis 20 Uhr zur Besichtigung geöffnet, der Eintritt beträgt 10 €, von Juni bis Oktpober 11 €. (2016)





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 13.06.2016

Quellen:
• https://es.wikipedia.org/wiki/Diego_Jos%C3%A9_de_C%C3%A1diz

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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