Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
Lesen Sie vorher bitte unsere Erläuterungen auf der Seite Warum Werbung und wie sie funktioniert.


 


Ökumenisches Heiligenlexikon

Josef Kentenich

Taufname: Peter Josef

Gedenktag katholisch: 15. September

Name bedeutet: Gott hat hinzugefügt (hebr.)

Gründer
* 18. November 1885 in Gymnich bei Köln in Nordrhein-Westfalen
† 15. September 1968 auf dem Berg Schönstatt bei Vallendar am Rhein in Rheinland-Pfalz


Josef Kentenichs Geburtshaus in Gymnich bei Köln
Josef Kentenichs Geburtshaus in Gymnich bei Köln

Josef Kentenich war Lehrer und Erzieher im Studienheim der Pallottiner in Schönstatt in Vallendar. 1914 legte er in der Gnadenkapelle in Schönstatt das Liebesbündnis mit der Mater ter admirabilis ab und damit den Grundstein zur Schönstatt-Bewegung, die der Idee vom neuen Menschen in einer neuen Gemeinschaft Gestalt geben will. In Maria sah er das Vorbild des Menschen in seinem Verhältnis zu Gott; sein Ziel war, diesen neuen, marianischen Menschen zu formen. Josef Kentenich gründete mehrere Gemeinschaften für Priester, Familien, Männer, Frauen und Jugendliche; Schönstatt wurde Ausgangspunkt einer Bewegung religiös-sittlicher Erneuerung, die Kapelle ein Wallfahrtsort, an dem zahlreiche Menschen Maria als Mutter und Erzieherin erfuhren.

Der heutige Mensch muss wieder ein Selbstbewusstsein bekommen. Und wie bekommt er das? Er muss sich geliebt fühlen. Wer sich geliebt fühlt, fühlt sich geschätzt, und in dem wächst ein gesundes Selbstbewusstsein. Und wo dieses am Werden ist - ich darf Ihnen sagen, da ist der Boden vorbereitet für die Überwindung der größten seelischen Schwierigkeiten. Deswegen zeigen Sie einem Menschen, dass sie ihn gern haben; nicht durch Liebeserklärungen, sondern durch die Tat!

Im Dritten Reich wurde Kentenich 1941 bis 1945 im Konzentrationslager Dachau gefangen gehalten. Nach dem Krieg musste er 1951 bis 1965 eine kirchlich verfügte Trennung von seinem Werk erdulden, er verbrachte diese Zeit in Milwaukee in den USA als Seelsorger für Deutsche; erst 1965 wurde er rehabilitiert und wieder in seine Ämter eingesetzt.

Josef Kentenich wurde in der von ihm erbauten Anbetungskirche auf dem Berg Schönstatt in Vallendar bestattet.

Kanonisation: 1975 wurde der Seligsprechungsprozess für Josef Kentenich eröffnet.

  Die Schönstatt-Bewegung stellt ihr heutiges Wirken und Geschichtliches auf ihrer Website dar.

Unser Glaube allein gibt die Ruhe und Sicherheit, die der heutige Mensch nötig hat, wenn er nicht am Leben zebrechen will: eine Sicherheit, die mit einer heiteren Gelassenheit verbunden ist.




DVD Heiligenlexikon als DVD oder USB-Stick als USB-Stick


Seite zum Ausdruck optimiert

Empfehlung an Freunde senden

Artikel kommentieren/Fehler melden

Suchen bei amazon: Bücher über Josef Kentenich

Wikipedia: Artikel über Josef Kentenich

Fragen? - unsere FAQs antworten!

Im Heiligenlexikon suchen

Impressum

Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
Rufillus von Forlimpopoli
Johann Matthäus Meyfart
Euphebius von Neapel


  3   ?   0   0 Für Ihren Datenschutz: mit 2 Klicks empfehlen!


Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 09.09.2015
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen:
• Martin Persch. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz † (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. III, Herzberg 1992
• http://www.schoenstatt.de/