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Ökumenisches Heiligenlexikon

Josef Straszewski

polnischer Name: Józef

Gedenktag katholisch: 12. August
nicht gebotener Gedenktag im Erzbistum München-Freising: 12. Juni
in Polen als Märtyrer der deutschen Besatzung 1939 bis 1945: 12. Juni

Name bedeutet: Gott hat hinzugefügt (hebr.)

Priester, Märtyrer
* 18. Januar 1885 in Włocławek in Polen
† 12. August 1942 in Hartheim bei Linz in Österreich


Josef Straszewski war Pfarrer der Pfarrei St. Stanislaus in Włocławek, wo er die neue Kirche baute und als guter Beichtvater bekannt wurde. Zusammen mit den anderen Priestern seiner Stadt, dem Weihbischof Michael Kozal und dem gesamten Priesterseminar wurde er nach dem deutschen Überfall auf Polen im November 1939 von der GeStaPo verhaftet und nach Gefangenschaft in Włocławek und Internierung im ehemaligen Kloster der Salesianer in Ląd im April 1941 ins Konzentrationslager nach Dachau gebracht. Ein Mithäftling erinnerte sich später: Er war unbeholfen, etwas naiv, aber ganz gottergeben. Ein Invalidentransport brachte ihn in die Gaskammer des Schlosses in Hartheim, wo er ermordet wurde.

Kanonisation: Eduard Grzymala wurde am 13. Juni 1999 zusammen mit Florian Stępniak und 106 weiteren polnischen Märtyrern des Nationalsozialismus von Papst Johannes Paul II. in Warschau seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 11.08.2017

Quellen:
• Monika Neudert, www. selige-kzdachau.de mit Dank an Klemens Hogen-Ostlender, E-Mail vom 7. August 2017

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.