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Ökumenisches Heiligenlexikon

Florian Stępniak

Taufname: Josef, polnisch: Józef

Gedenktag katholisch: 12. August
nicht gebotener Gedenktag im Erzbistum München-Freising: 12. Juni
in Polen als Märtyrer der deutschen Besatzung 1939 bis 1945: 12. Juni

Name bedeutet: F: der Blühende (latein.)
Gott hat hinzugefügt (hebr.)

Ordensmann, Priester, Märtyrer
* 3. Januar 1912 in Żdżary bei Nowe Miasto nad Pilicą in Polen
† 12. August 1942 in Hartheim bei Linz in Österreich


Józef Stepniak besuchte in seinem Heimatort die Schule bei den durch Maria von Jesus, dem guten Hirten, Siedliska gegründeten Schwestern von der Heiligen Familie von Nazaret und dann die höhere Schule in Nowe Miasto nad Pilicą bei den Kapuzinern. Beim anschließenden Besuch des Kollegs der Kapuziner in Łomża bei Białystok schloss er sich dem Orden an mit dem Ordensnamen Florian und kam dann ans Kloster in Nowe Miasto nad Pilicą, wo er 1935 die Gelübde ablegte. Nach seinem Studium im Kloster in Lublin wurde er dort 1938 zum Priester geweiht. Nach dem deutschen Einmarsch in Polen wurde er dort im Januar 1940 verhaftet, im Juni ins Konzentrationslager nach Sachsenhausen - dem heutigen Stadtteil von Oranienburg - gebracht und im Dezember 1940 ins Konzentrationslager Dachau deportiert. Weil es ihm gelang, seine Mitgefangenen immer wieder zu ermutigen, nannten sie ihn geistiger Vater des Blockes der Verurteilten und Sonne des Lagers. Im August 1942 wurde er bei einer Selektion den Invaliden zugeteilt und deshalb ins Euthanasiezentrum im Schloss Hartheim gebracht, wo er in der Gaskammer getötet wurde.

Kanonisation: Eduard Grzymala wurde am 13. Juni 1999 zusammen mit Josef Straszewski und 106 weiteren polnischen Märtyrern des Nationalsozialismus von Papst Johannes Paul II. in Warschau seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 11.08.2017

Quellen:
• Monika Neudert, www. selige-kzdachau.de mit Dank an Klemens Hogen-Ostlender, E-Mail vom 7. August 2017
• http://www.swzygmunt.knc.pl/SAINTs/HTMs/0812blFLORIANSTEPNIAKmartyr01.htm

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.