Ökumenisches Heiligenlexikon

Laura von der heiligen Katharina von Siena Montoya y Upegui

auch: María Laura von Jesús Montoya Upegui

Gedenktag katholisch: 21. Oktober

Name bedeutet: die Lorbeergeschmückte oder: Frau aus Laurentum (latein.)

Missionarin, Ordensgründerin, Oberin
* 26. Mai 1874 in Jericó bei Medellin in Kolumbien
21. Oktober 1929 in Medellín in Kolumbien)


Laura war eine Tochter des Arztes und Kaufmanns Juan de la Cruz Montoya und der María Dolores Upegui. Der Vater wurde im Bürgerkrieg ermordet, als sie zwei Jahre alt war, ihre Mutter musste dann als Religionslehrerin arbeiten und Laura wurde zeitweise in einem Waisenheim in Robledo - heute ein Stadtteil von Medellín - erzogen, das von ihrer Tante == María de Jesús Upegui geführt wurde, und dann bis 1893 zur Lehrerin ausgebildet. Der Bürgerkrieg von 1895 erzwang die Schließung von Schulen, Laura unterrichtete nun nur noch Vorschulklassen in ihrem eigenen Haus, dann konnte sie an der höheren Mädchenschule in Fredonia in der Provinz Antioquia unterrichten. Im Alter von 39 Jahren beschloss Laura, mit Zustimmung des Bischofs von Santa Fé do Araguaia, Maximiliano Crespo Rivera, in Begleitung von sechs Katecheten nach Dabeiba in der Provinz Araguaia zu ziehen, um mit dem indigenen Volk der Emberá zu arbeiten und gründete dort 1914 zuammen mit den Katecheten die Kongregation der Misioneras de María Inmaculada y Santa Catalina de Siena, der Missionare der Unbefleckten Jungfrau Maria und der Heiligen Katharina von Siena, die sie dann als Oberin leitete.

Laura von der heiligen Katharina von Siena schrieb mehr als 30 Bücher, in denen sie auch von ihren mystischen Erlebnissen erzählte. Ihre Autobiographie trägt den Titel Geschichte der Barmherzigkeit Gottes in einer Seele. 1939 ehrte der kolumbianische Präsident Eduardo Santos sie mit der höchste Auszeichnung des Landes, dem Boyacá-Orden. Die letzten neun Jahre ihres Lebens verbrachte Laura im Rollstuhl, bis sie nach langer und schmerzhafter Krankheit starb.

Die Kongregation der Missionare der Unbefleckten Jungfrau Maria und der Heiligen Katharina von Siena hatte zum Zeitpunkt von Lauras Tod 90 Häuser und bestand aus 467 Nonnen, die in drei Ländern arbeiteten. 2013 wurde Lauras Todestag zu ihren Ehren in Kolumbien zum Feiertag erklärt.

Kanonisation: Laura von der heiligen Katharina von Siena wurde am 7. Juli 2005 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen, die Heiligsprechung erfolgte durch Papst Franziskus am 12. Mai 2013 auf dem Petersplatz in Rom, womit Laura die erste Heilige Kolumbiens wurde.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 04.01.2022

Quellen:
• https://es.wikipedia.org/wiki/Laura_Montoya

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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