Ökumenisches Heiligenlexikon

Lothar I.

Gedenktag katholisch: 29. Dezember

Name bedeutet: der im Heer Berühmte (althochdt.)

Kaiser, Mönch
* 795
29. September 855 in Prüm in der Eifel


Lothar war der älteste Sohn von Ludwig dem Frommen, dem späteren König von Bayern und Kaiser des Heiligen Römischen Reichs, und dessen Frau Irmingard. Ab August 814 regierte Lothar Bayern und ab Juli 817 wurde er Mitkaiser seines Vaters. 821 heiratete er in Diedenhofen / Thionville Irmgard, die Tochter des Grafen Hugo von Tours. 823 erhielt er von Papst Paschalis I. in Rom die Kaiserkrone. Nach dem Tod seines Vaters 840 strebte er die Alleinherrschaft über das Reich an; er musste aber in Kämpfen mit seinen Brüdern Ludwig dem Deutschen und Karl dem Kahlen die Zerstückelung des fränkischen Reiches hinnehmen; er behielt den Kaisertitel nach dem Vertrag von Verdun 843, weil er der Herrscher des mittleren Reichsteils mit Lothringen war. 855 teilte er auch das ihm verbliebene Gebiet unter seine drei Söhne auf, trat von seinem Amt zurück und wurde Benediktinermönch in Prüm, wo er sechs Tage nach dem Eintritt ins Kloster starb.

Attribute: Mönch mit abgelegter Kaiserkrone

  Lothars Brief an Hrabanus Maurus gibt es online zu lesen in den Documenta Catholica Omnia.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 30.11.2020

Quellen:

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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