Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
Lesen Sie vorher bitte unsere Erläuterungen auf der Seite Warum Werbung und wie sie funktioniert.


 


Ökumenisches Heiligenlexikon

Märtyrerinnen von Orange

Gedenktag katholisch: 6. bis 26. Juli
nicht gebotener Gedenktag im Trappisten- und Zisterzienserorden: 16. Juli

Märtyrerinnen
† 6. bis 26. Juli 1794 in Orange in Frankreich


Am 22. April 1794 wurden im Zuge der Französischen Revolution in Bollène bei Orange 16 Schwestern aus dem Ursulinenorden, 13 Visitantinnen, zwei Zisterzienserinnen und eine Nonne aus dem Benediktinerorden verhaftet, weil sie den Eid auf die Zivilkonstitution verweigerten. Sie wurden nach Orange in Gefängnisse gebracht, zum Tod verurteilt und in den Tagen zwischen dem 6. und 16. sowie am 26. Juli hingerichtet.

Barthalot: Die Hinrichtung der Märtyrerinnen von Orange, 1925, in der Kathedrale in Orange
Barthalot: Die Hinrichtung der Märtyrerinnen von Orange, 1925, in der Kathedrale in Orange

Im einzelnen waren dies:
am 6. Juli: Susanna Agatha (Maria Rosa) de Loye,
am 7. Juli: Iphigenia zum heiligen Matthäus (Franziska Maria Susanna) de Gaillard de la Valdene,
am 9. Juli: Melania de Guilhermier und Maria Anna Magdalena de Guilhermier und Maria Anna Margarita von den Engeln de Rocher,
am 10. Juli: Maria Gertrud zur heiligen Sophia de Ripert d'Alauzin und Agnes von Jesus (Sylvia) de Romillon
am 11. Juli: Rosalia Clothilde zur heiligen Pelagia Bès und Maria Elisabeth zum heiligen Theoctist Pélissier und Maria Klara zum heiligen Martin Blanc und Maria Margarita zur heiligen Sophia de Barbegie d'Albarède,
am 12. Juli: Rosa zum heiligen Xaver (Magdalena Teresia) Tallien und Martha zum guten Engel (Maria) Cluse und Maria zum heiligen Heinrich (Margarita Eleonore) de Justamon und Johanna Maria zum heiligen Bernhard de Romillon,
am 13. Juli: Magdalena zur heiligen Gottesmutter (Elisabeth) Verchière und Teresia Henrica von der Verkündigung des Herrn Faurie und Anna Andrea vom heiligen Alexius Minutte und Maria Anna vom heiligen Franziskus Lambert und Maria Anna von der heiligen Franziska Depeyre und Maria Anastasia vom heiligen Gerasimus de Roquard
am 16. Juli: Amata von Jesus (Maria Rosa) de Gordon und Maria von Jesus (Margarita Teresia) Charansol und Maria Anna vom heiligen Joachim Béguin-Royal und Maria Anna vom heiligen Michael Doux und Maria Rosa vom heiligen Andreas Laye und Dorothea vom Herzen Mariä und Magdalena vom heiligen Sakrament de Justamont,
am 26. Juli: Maria Margareta vom heiligen Augustinus Bonnet und Katharina von Jesus (Maria Magdalena) de Jastamont und Anna vom heiligen Basilius Cartier und Klara von der heiligen Rosalia (Maria Klara) du Bac und Elisabeth Teresia vom Herzen Jesu Consolin.

Barthalot: Die Hinrichtung der Märtyrerinnen von Orange, 1925, in der Kathedrale in Orange
Reliquienschrein in der Kathedrale in Orange

Insgesamt verurteilte das Revolutionstribunal 1794 in Orange 322 Personen, darunter hauptsächlich Priester und andere Geistliche. Die Reliquien der 32 Märtyrerinnen ruhen in einem äußerst schmucklosen Schrein in der Kathedrale in Orange.

Kanonisation: Die 32 Märtyrerinnen von Orange wurden 1925 von Papst Pius XI. seliggesprochen.





DVD Heiligenlexikon als DVD oder USB-Stick als USB-Stick


Seite zum Ausdruck optimiert

Empfehlung an Freunde senden

Artikel kommentieren/Fehler melden

Suchen bei amazon: Bücher über Märtyrerinnen von Orange

Wikipedia: Artikel über Märtyrerinnen von Orange

Fragen? - unsere FAQs antworten!

Im Heiligenlexikon suchen

Impressum

Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
Johannes Daniel Falk
Maria Katharina Troiani
Gerhard von Clairvaux


        Für Ihren Datenschutz: mit 2 Klicks empfehlen!

Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 11.09.2015

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 6., Herder, Freiburg im Breisgau 1997

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.