Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria Antonina Kratochwil

Gedenktag katholisch: 2. Oktober
in Polen als Märtyrerin der deutschen Besatzung 1939 bis 1945: 12. Juni

Name bedeutet: M: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
A: die kleine vorne Stehende (latein.: aus dem Geschlecht der Antonier)

Nonne, Märtyrerin
* 21. August 1881 im Stadtteil Witkowice in Ostrava in Tschechien
2. Oktober 1942 in Stanisławów, heute Ivano-Frankivsk in der Ukraine


Maria Antonia Kratochwil
Maria Antonia Kratochwil

Maria Antonia Kratochwil trat den von Maria Theresia von Jesus Gerhardinger 1835 gegründeten Arme Schulschwestern von Unserer Lieben Frau bei und legte 1910 ihre Gelübde ab. Sie arbeitete in Schulen in Karviná, wo sie dann auch Schulleiterin wurde, war Internatsleiterin und Präfektin in Tlumatsch und während der sowjetischen Besatzung Vorgesetzte im Ordenshaus in Mykulytschyn. Im Dezember 1939 wurde das Schwesternhaus verstaatlicht und die Schwestern wurden vertrieben. Am 9. Juli 1942 wurde Maria Antonia nach Stanisławów ins Gefängnis gebracht, wo sie gefoltert wurde. Fünf Tage nach ihrer Freilassung starb sie aufgrund der bei der Folter erlittenen Verletzungen und des Typhus, mit dem sie sich im Gefängnis angesteckt hatte.

Kanonisation: Maria Antonia Kratochwil wurde am 13. Juni 1999 von Papst Johannes Paul II. zusammen mit weiteren 107 polnischen Märtyrern der deutschen Besatzung von 1939 bis 1945 in Warszawa / Warschau seliggesprochen





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 06.12.2020

Quellen:
• https://pl.wikipedia.org/wiki/Maria_Antonina_Kratochwil

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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