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Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria von der heiligen Cäcilia von Rom

Taufname: Marie Marguerite Dina Adelaide Bélanger,
Rufname: Dina

Gedenktag katholisch: 4. September
Fest bei den Schwestern von Jesus Maria
nicht gebotener Gedenktag in Kanada

Name bedeutet: M: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
vdhC: nach Cäcilia Romana
D: die Christin (griech. - latein.)

Nonne, Mystikerin
* 30 April 1897 in Québec in Kanada
† 4. September 1929 in Sillery bei Québec in Kanada


Dina war die Tochter des Buchprüfers Olivier Octave Bélanger und seiner Frau Séraphia Matte. Im Alter von 13 Jahren entfachte die Lektüre von Schriften von Ludwig-Maria Grignion de Montfort eine lebhafte Marienfrömmigkeit, im Alter von 15 Jahren beeindruckte sie die Geschichte einer Seele der Theresia von Lisieux. Besondere Begabung zeigte Dina bei ihrer Ausbildung durch Ordensschwestern im Klavierspiel, deshalb wurde sie zur weiteren Ausbildung nach New York geschickt; hier lebte sie von 1916 bis 1918 bei den von Maria vom heiligen Ignatius Thevenet gegrüneten Schwestern von Jesus-Maria und war von deren Leben so beeindruckt, dass sie sich nach der Rückkehr nach Kanada 1921 dieser Kongregation in Sillery anschloss, wo sich das Mutterhaus befand. Nach ihrem Ordenseintritt 1922 erhielt sie den Ordensnamen Maria von der heiligen Cäcilia von Rom und war als Musiklehrerin für die Nonnen tätig.

Einsätze als Lehrerin an anderen Orten musste Maria von der heiligen Cäcilia von Rom mehrmals aufgeben, weil sie krank wurde. So blieb sie bis zu ihrem Tod als Musiklehrerin in Sillery, wo sie erstmals 1925 Visionen über die Ewigkeit und über das Priestertum empfing und zu einer der großen Mystikerinnen des 20. Jahrhunderts wurde. Von ihren Oberen wurde sie bewogen, ihre Erkenntnisse und Offenbarungen in einer Autobiografie festzuhalten,

1951 wurden Maria von der heiligen Cäcilias Gebeine erhoben und in einen Bleisarkophag gebettet, der in der Kapelle der Maria-Jesus-Schwestern in Sillery verehrt wird. Ihre Autobiografie wurde inzwischen in über 50 Sprachen übersetzt.

Kanonisation: Maria von der heiligen Cäcilia von Rom Bélanger wurde am 20. März 1993 in Rom von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 11.09.2015

Quellen:
• http://www.leveillee.net/ancestry/d23b2.htm
• http://www.leveillee.net/ancestry/bklt1.htm
• Ferdinand Holböck: Die neuen Heiligen der katholischen Kirche, Band 4. Christiana, Stein am Rhein 2000

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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