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Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria Eva von der Vorsehung Noiszewska

polnischer Name: Maria Ewa
Taufname: Bogumiła

Gedenktag katholisch: 19. Dezember

Name bedeutet: M: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
E: die Leben Schenkende (hebr.)
B: die Gott Liebende (slawisch)

Nonne, Märtyrerin
* 24. Juni 1885 in Ostaniszki bei Vilnius in Litauen
19. Dezember in Góra Pietralewicka bei Słonim in Weißrussland


Bernhardin-Kloster in Słonim, 1945 von den sowjetischen Behörden geschlossen, 1991 wieder eröffnet
Bernhardin-Kloster in Słonim, 1945 von den sowjetischen Behörden geschlossen, 1991 wieder eröffnet Foto: AleBurd

Bogumiła Noiszewska war die älteste Tochter von elf Kindern von Kazimierz Noiszewski und Maria geb. Andruszkiewicz. 1914 schloss sie ihr Medizinstudium in St. Petersburg mit Auszeichnung ab, während des Ersten Weltkriegs arbeitete sie im Lazarett. 1919 trat sie in den 1857 gegründeten Orden der Schwestern der Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria ein mit dem Ordensnamen Maria Eva von der Vorsehung, der sich 1907 auch im Bernhardin-Kloster in Słonim niedergelassen hatte. Dort wirkte sie zunächst als Ärztin, dann auch als Lehrerin und Erzieherin, zeitweise auch in Jazłowiec - dem heutigen Jaslowez in der Ukraine.

Deutsche Truppen besetzten Słonim im Juni 1941, ermordeten im Juli 1200 Juden, im November weitere 8000 und im Dezember die letzten Juden des Ghettos. Weil sie in ihrem Kloster Juden versteckt hatten, wurde Maria Eva von der Vorsehung Noiszewska am 18. Dezember 1942 von der Gestapo verhaftet und am nächsten Tag in Góra Pietralewicka nahe Słonim zusammen mit dem Priester Dr. Adam Sztark und ihrer Mitschwester Maria Martha von Jesus Wolowsk erschossen und in einem Massengrab verscharrt.

Kanonisation: Maria Eva von der Vorsehung wurde am 13. Juni 1999 zusammen mit Maria Martha von Jesus Wołowska und weiteren 106 Märtyrern der deutschen Besatzung in Polen durch Papst Johannes Paul II. in Warschau seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 15.11.2019

Quellen:
• https://pl.wikipedia.org/wiki/Bogumi%C5%82a_Noiszewska
• https://ru.wikipedia.org/wiki/Ноишевская,_Богумила

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.