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Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria Josepha vom Herzen Jesu Sancho de Guerra

Gedenktag katholisch: 20. März

Name bedeutet: M: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
J: Gott hat hinzugefügt (hebr.)

Ordensgründerin
* 7. September 1842 in Vitoria, heute Vitoria-Gasteiz in Spanien
† 20. März 1912 in Bilbao in Spanien


Maria Josephas Geburtshaus in Vitoria-Gasteiz
Maria Josephas Geburtshaus in Vitoria-Gasteiz

Maria Josepha, Kind einfacher Eltern, verlor mit 10 Jahren den Vater. Nach schwerer Zeit und einer heftigen Krankheit entschloss sie sich zum Eintritt in den 1851 von Maria Soledad Torres Acosta gegründeten Orden der == Dienerinnen Marias, die sich der Krankenpflege widmeten. Nach dem Noviziat in Madrid kamen ihr Zweifel am Geist dieser Gemeinschaft; auf Zuraten von Antonius Maria Claret y Clará legte sie dennoch 1867 die ewigen Versprechen ab. Zusammen mit zwei anderen Schwestern verließ sie dann doch den Orden und schloss sich 1871 mit ihren Gefährtinnen und zwei weiteren Schwestern, die ihnen noch gefolgt waren, in Bilbao zu einer Gemeinschaft mit strengerem Geist, verstärktem Gebet und härterer Askese zusammen.

1874 wurde daraus das neue Institut der Siervas de Jesús de la Caridad, der Barmherzigen Dienerinnen Jesu, das 1880 vom Vatikan bestätigt wurde. Maria Josepha fügte ihrem Namen vom Herzen Jesu hinzu und wurde Generaloberin der Gemeinschft; das Amt hatte sie bis an ihr Lebensende inne. Bei hrem Tod wirkten über 1000 Schwestern in 42 Häusern in der Krankenpflege und für Obdachlose; eines der Häuser war in Chile. Schon 1894 wurde Maria Josepha von einer schweren Herzkrankheit befallen, an der sie dann auch starb.

Ordenshaus mit Kirche der „Siervas de Jesús de la Caridad” in Bilbao
Ordenshaus mit Kirche der Siervas de Jesús de la Caridad in Bilbao

Kanonisation: Maria Josepha vom Herzen Jesu wurde am 27. September 1992 durch Papst Johannes Paul II. selig- und am 1. Oktober 2000 durch denselben Papst heiliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 03.06.2016

Quellen:
• Ferdinand Holböck: Die neuen Heiligen der katholischen Kirche, Band 4. Christiana, Stein am Rhein 2000
• http://www.vatican.va/news_services/liturgy/saints/ns_lit_doc_20001001_maria-jozefa-corazon-jesus_sp.html

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.