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Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria Magdalena von Pazzi

italienischer Ordensname: Maria Maddalena
Taufname: Caterina de Pazzi

Gedenktag katholisch: 25. Mai
nicht gebotener Gedenktag
Fest im Orden der Beschuhten Karmeliten
gebotener Gedenktag im Orden der Unbeschuhten Karmeliten
nicht gebotener Gedenktag in Mailand und im Ambrosianischen      Die Ambrosianische Liturgie entstand im 8. Jahrhundert unter orientalischem Einfluss, sie wird auf Ambrosius von Mailand zurückgeführt, von dem wohl die meisten Texte auch stammen. Sie wird v. a. in der Kirchenprovinz Mailand und im Bistum Lugano benutzt. Karl Borromäus förderte diese Sonderform, im Mittelalter wurde aus ihr auch die Gleichwertigkeit des Mailänder Erzbistums gegenüber Rom abgeleitet. Teil des Bistums Lugano: 23. Mai
nicht gebotener Gedenktag im Bistum Bilbao: 24. Mai
nicht gebotener Gedenktag im Benediktiner-, im Trappisten- und im Zisterzienserorden: 26. Mai
Gedenktag III. Klasse      Im alten Messbuch entspricht die III. Klasse einem gebotenen Gedenktag. Grundsätzlich werden offiziell alle Klassen als „Feste” bezeichnet, da der Rang ja nicht durch das Wort „Fest”, sondern durch die Klasse gekennzeichnet wird.
Die Feste III. Klasse sind außerhalb der geprägten Zeiten (Advent, Weihnachtsoktav, Fastenzeit, Osteroktav) immer zu feiern, wenn sie nicht von einem Fest I. oder II. Klasse verdrängt werden. Innerhalb der geprägten Zeiten können sie in der Regel nur kommemoriert, aber nicht gefeiert werden.
: 29. Mai, Todestag: 25. Mai

Name bedeutet: Mar: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
Mag: Die aus Magdala (am See Gennesaret) Stammende (hebr.)

Nonne, Mystikerin
* 2. April 1566 in Florenz in Italien
† 25. Mai 1607 daselbst


Caterina im Alter von 16 Jahren, heute aufbewahrt im Karmelitinnenkloster in Florenz
Caterina im Alter von 16 Jahren, heute aufbewahrt im Karmelitinnenkloster in Florenz

Als Tochter der florentinischen Adelsfamilie Pazzi geboren, trat Caterina mit dem Ordensnamen Maria Magdalena 1582 ins Karmelitinnenkloster ihrer Heimatstadt ein. Sie wirkte ab 1598 als Novizenmeisterin und ab 1604 als Subpriorin; besonderes Anliegen war ihr die liturgische Bildung ihrer Schwestern. Qualvolle körperliche Leiden und seelische Belastungen überwindend, wurde sie zu einer der hervorragendsten Mystikerinnen ihres Ordens, geprägt von der Verehrung des Leidens Jesu und der Maria. Sie erlebte zahlreiche Visionen, schließlich die mystische Vereinigung mit Gott und gewann die Überzeugung einer charismatischen Sendung für die Kirche. 1590 genas sie.

Maria Magdalenas Leichnam ist bis heute unverwest.

Kanonisation: Maria Magdalena wurde am 8. Mai 1626 durch Papst Urbans VIII. selig und am 28. April 1669 durch Papst Clemens IX. heiliggesprochen.
Patronin von Florenz und Neapel

Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon

Catholic Encyclopedia

  Zum 400. Todestag haben die Karmeliter eine umfassend informierende Website in englischer, spanischer und italienischer Sprache erstellt, auch mit vielen Bildern von Maria Magdalena.

Statue in der Kirche des Klosters der Unbeschuhten Karmeliter in Segovia
Statue in der Kirche des Klosters der Unbeschuhten Karmeliter in Segovia
Matti Piccione d'Ancona: Altarbild, 1647, in der Kirche San Martino ai Monti in Rom
Mattia Piccione d'Ancona: Altarbild, 1647, in der Kirche San Martino ai Monti in Rom




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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 08.07.2018

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 6., Herder, Freiburg im Breisgau 1997

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.