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Ökumenisches Heiligenlexikon

Nikolaus Selnecker

Gedenktag evangelisch: 24. Mai

Name bedeutet: der Sieger über das / aus dem Volk (griech.)

Pfarrer
* im Dezember 1530 in Hersbruck bei Nürnberg in Bayern
† 1592 in Leipzig in Sachsen


Jean-Jacques Boissard,; Theodor de Bry: Bibliotheca chalcographica, hoc est Virtute et eruditione clarorum Virorum Imagines. Heidelberg: Clemens Ammon, 1669. Pars 3: 1669
Jean-Jacques Boissard, Theodor de Bry: Bibliotheca chalcographica, hoc est Virtute et eruditione clarorum Virorum Imagines. Heidelberg: Clemens Ammon, Pars 3, 1669

Nikolaus Selnecker war schon als Schüler Organist in Nürnberg. Dann studierte er bei Philipp Melanchthon in Wittenberg, 1557 wurde er Hofprediger in Dresden. Seine Vermittlungsversuche zwischen den Parteien in der evangelischen Kirche, die sich nach Martin Luthers Tod zunehmend verfeindet hatten, brachten ein unstetes Leben mit sich. Er wurde auf verschiedene einflussreiche Positionen berufen, aber immer wieder auch entlassen: er war Professor in Jena und Leipzig, Generalsuperintendent in Braunschweig, Wolfenbüttel, Leipzig und Hildesheim. Anhänger Melanchthons, denen er eigentlich nahe stand, beschimpften ihn als Wendehals, die Lutheraner nannten ihn Schelmlecker und bei den Anhänger von Johannes Calvin galt er wegen seiner kleinen Gestalt als Lutheräffchen.

Nikolaus Selnecker wirkte an der Konkordienformel mit und verfasste Texte und Melodien für Kirchenlieder. Drei seiner Lieder finden sich heute im Evangelischen Gesangbuch: EG 157 und EG 246, zu denen er die Texte verfasste, und das bekannte Nun lasst uns Gott dem Herren Dank sagen und ihn ehren, EG 320, das ihm die Melodie verdankt. In seiner Heimatstadt erinnert der Platz um die Stadtkirche an ihn.

Evang.-lutherische Stadtkirche, frühere Kirche St. Maria, in Hersbruck
Evang.-lutherische Stadtkirche, frühere Kirche St. Maria, in Hersbruck

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 22.08.2018

Quellen:
• Joachim Januschek - http://www.glaubenszeugen.de/kalender/s/kals037.htm
• Evangelisches Gesangbuch. Gesangbuchverlag, Stuttgart 1996

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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