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Ökumenisches Heiligenlexikon

Petrus Chrysologus


Petrus Chrysologus, in seiner Heimatstadt zum Priester geweiht, wurde 424 (oder 429) vom römischen Bischof Coelestin I. zum Bischof geweiht und 431 als Metropolit von Ravenna eingesetzt, das während seiner Amtszeit Hauptstadt des Weströmischen Reiches war und unter ihm Erzbistum wurde. Er war eng mit Papst Leo dem Großen befreundet, auch am kaiserlichen Hof hatte er großen Einfluss. Petrus war ein großer Prediger, gleichermaßen gelehrt und volkstümlich, eine Tatsache, der er seinen Ehrennamen Chrysologus, Goldredner, verdankt. Er bemühte sich, nie länger als 15 Minuten zu reden; 183 seiner Predigten sind noch erhalten; sie enthalten Auslegungen neutestamentlicher Texte und von Psalmen, Erläuterungen zu den Festen des Kirchenjahres, zur Unterweisung der Taufbewerber und über Heilige. An heißen Sommertagen machte er Predigtferien.

Als Petrus den Tod nahen spürte, begab er sich zum Sterben wieder in seinen Geburtsort. Sein Grab ist im Dom in Imola.

Den Beinamen Chrysologus erhielt Petrus erstmals im Päpstebuch des 9. Jahrhunderts, er erinnert an Johannes „Chrysostomus”. Papst Benedikt XIII. verlieh Petrus 1729 den Ehrentitel Kirchenlehrer.

Patron gegen Fieber und Tollwut

Catholic Encyclopedia

  Ausgewählte Predigten auf Deutsch gibt es in der Bibliothek der Kirchenväter der Université Fribourg.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 25.11.2014

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 8. Herder, Freiburg im Breisgau 1999

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.