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Ökumenisches Heiligenlexikon

Uriel

auch: Phanuel, Suriel

Gedenktag katholisch: 20. April
Weihe seiner Kirche: 23. Juni

Gedenktag orthodox: 8. November

Gedenktag koptisch: 22. Januar

Name bedeutet: Gottes Feuer (hebr.)

Erzengel


Uriel, auch als Phanuel oder Suriel bekannt, wird in der Bibel nicht namentlich genannt.

Uriel gilt als einer der Erz-Engel neben Gabriel, Michael und Raphael und als einer der Seraphim, die ständig Gott umgeben. Er bestraft der Überlieferung nach die Ungerechtigkeit bei den Menschen und ist der Vorsteher der Hölle. Oft wird er als der Engel angesehen, der nach dem Sündenfall den Eingang ins Paradies bewacht (1. Mose 3, 24), und als der betrachtet, der Noach die Sintflut ankündigte (1. Mose 6)) oder der im Namen Gottes mit Jakob stritt (1. Mose 32, 24).

Im apokryphen 4. Buch Esra ist es Uriel, der Esra durch Himmel und Hölle führt. Rabbinische Tradition sieht in ihm den Engel der Sonne. Im Äthiopischen Henochbuch bewahrt er die geistige Ordnung im Weltall, verschließt den Abgrund, in dem die gefallenen Engel (1. Mose 5) verwahrt werden, und fördert die Buße und die Hoffnung derer, die das ewige Leben ererben sollen. Bei den Kirchenvätern stand er in hohem Ansehen; Ambrosius nannte ihn unsterblich; Isidor von Sevilla brachte ihn mit dem Feuer, das den Dornbusch vor == Mose nicht verzehrte (2. Mose 2), in Verbindung; Beda Venerabilis rief ihn im Gebet als Beschützer an.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 00.00.2014
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen:

• Alfons Rosenberg: Engel und Dämonen. Kösel, München 1992 - Dank an Oliver Humberg und seinen Buchverlag für den Hinweis und die Kopien!