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Ökumenisches Heiligenlexikon

Jakob

auch: Israel

Gedenktag katholisch: 5. Februar

Gedenktag evangelisch: 5. Februar

Gedenktag armenisch: 17. Januar, 26. Dezember
liturgische Feier am 2. Donnerstag nach dem Verklärungssonntag

Gedenktag orthodox: 21. August, Sonntag der heiligen Patriarchen

Gedenktag koptisch: 21. August

Gedenktag syrisch-orthodox: Dienstag nach Ostern, 21. August, 22. August, 16. Dezember

Name bedeutet: J: der Fersenhalter oder: Gott schützt (hebr.)
I: der Gottesstreiter (hebr.)

Stammvater des Volkes Israel
lebte im 18. Jahrhundert (?) v. Chr.


Jakobs Traum und der Kampf mit dem Engel, aus dem „Goldenen Münchner Psalter”, um 1195, in der Bayerischen Staatsbibliothek in München
Jakobs Traum und der Kampf mit dem Engel, aus dem Goldenen Münchner Psalter, um 1195, in der Bayerischen Staatsbibliothek in München

Jakob war der Sohn von == Isaak und Rebekka, damit der Enkel des Stammvaters Abraham, und der Zwillingsbruder von Esau, geboren kurz nach diesem. Jakob wird als Lieblingssohn der Mutter, Esau als der des Vaters geschildert (1. Mose 25, 28). Esau, der als Erstgeborener das Erbrecht hatte und der Träger des auf Abraham gelegten göttlichen Segens wäre, verkaufte sein Erstgeburtsrecht für ein Linsengericht an Jakob, mit List und Hilfe seiner Mutter erschlich er sich auch den Segen von seinem inzwischen blinden Vater.

Rebekka sandte Jakob dann nach Harran zu ihren Verwandten, weil sie Esaus Rache fürchtete. Unterwegs erschien Jakob im Traum eine Leiter bis in den Himmel und es erschien ihm Gott, der die Verheißungen an Abraham für Jakob wiederholte; Jakob gab dieser Stätte daraufhin den Namen Bethel - das heutige Baytin (1. Mose 28, 12 - 19). In Harran kam er dann zu seinem Onkel Laban, der zwei Töchter hatte; Jakob wollte die jüngere Rahel heiraten, musste aber zuerst die ältere Lea zur Frau nehmen, bis er nach vierzehn Jahren des Dienens zur Bezahlung des Brautpreises auch Rahel bekam; nachdem Lea mit ihm die vier Söhne Ruben, Simeon, Levi und Juda bekommen hatte, Rahel aber keine Kinder gebar, gab diese ihrem Mann die Magd Bilha, mit der er Dan und Naftali zeugte; mit Leas Magd Silpa bekam er nun Gad und Asser, dann wieder mit Lea Issaschar und Sebulon; schließlich erhörte Gott Rahels Gebete und sie bekam den Sohn Josef (1. Mose 29, 31 - 30, 24).

Schließlich kehrte Jakob mit seiner ganzen Familie auf Gottes Geheiß in die Heimat zurück. Als er allein am Fluss Jabbok schlafen wollte, kam einer, der mit ihm kämpfte bis die Morgenröte heraufzog; es war Gott selbst, der ihn dann segnete und ihm den Namen Israel gab, denn du hast mit Gott und mit Menschen gestritten und hast gesiegt (1. Mose 32, 25 - 32). Beim Weitergehen bekamen Jakob und Rahel in Betlehem ihren 12. Sohn Benjamin; nach dessen Geburt starb Rahel und wurde dort bestattet. Nachdem Jakobs Sohn Josef Opfer einer Intrige seiner Brüder geworden war, deshalb nach Ägypten kam und dort große Karriere als Finanzminister des Pharaos gemacht hatte, kam wegen einer Hungersnot auch Jakob mit seinen anderen Söhnen nach Ägypten. Nach 17 Jahren in Ägypten starb Jakob; seine Söhne begruben ihn auf seinen Wunsch hin in der Grabstätte Abrahams, der Höhle Machpela bei Hebron - dem heutigen Al Khalil.

Catholic Encyclopedia

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 18.02.2015

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.