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Ökumenisches Heiligenlexikon

Verklärung Jesu

Gedenktag katholisch: 6. August
Fest
Hochfest im Dom in Fulda, bei den Augustiner-Chorherren und bei den Birgittinnen
Diözesankalender von Asidonia-Jerez de la Frontera
Fest II. Klasse      Im alten Messbuch entspricht die II. Klasse einem Fest.
Die Feste II. Klasse werden auch in den geprägten Zeiten (Advent, Weihnachtsoktav, Fastenzeit, Osteroktav) gefeiert und verdrängen die Tagesliturgie.

in England und Frankreich: 27. Juli
Fest im Bistum Alcalá de Henares: 7. August

Gedenktag evangelisch: 6. August (ELCA, LCMS)

Gedenktag anglikanisch: 6. August

Gedenktag orthodox: 6. August

Gedenktag armenisch: 6. August bis 10. August
Fest
liturgische Feier am 7. Sonntag nach Pfingsten

Gedenktag koptisch: 6. August
kleineres Fest

Gedenktag syrisch-orthodox: 6. August


Das Fest der Verklärung Jesu Christi erinnert an die im Matthäusevangelium (17, 1 - 13) berichtete Verwandlung Jesu auf einem hohen Berg: sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, seine Kleider aber wurden weiß wie Licht. Jesus und den ihn begleitenden Petrus, Jakobus und Johannes erschienen Mose und Elija, aus den Wolken sprach eine Stimme: Siehe, das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.

Seit Cyrill von Jerusalem wird der Berg Tabor als Berg der Verklärung betrachtet. Der Armenische Bischof Gregor Arsharuni berichtete im 7. Jahrhundert, Gregor der Erleuchter habe dieses Fest Anfang des 4. Jahrhunderts eingesetzt anstelle des heidnischen Festes Vartavarh, einem Rosenblütenfest, mit dem Aphrodite verehrt wurde.

Die Armenische Kirche feiert das Fest am 7. Sonntag nach Trinitatis als eines ihrer Hauptfeste, ebenso ist es eines der wichtigsten Feste in der Syrisch-Orthodoxen Kirche. Die Orthodoxen Kirchen feiern am 6. August die Verklärung, in der sich die Göttlichkeit Jesu gezeigt habe. In der katholischen Kirche wird das Fest erstmals um 850 erwähnt, ab dem 10. Jahrhundert hat es sich ausgebreitet und wird meist auch am 6. August begangen. Papst Callistus III. ordnete 1456 das Fest für die ganze katholische Kirche an in Erinnerung an den an diesem Tag errungenen Sieg über die Türken bei Belgrad.

Der Papst benutzt für die Messe an diesem Tag erstmals neuen Wein und segnet Trauben, in den Orthodoxen Kirchen werden Trauben und andere Früchte gesegnet.

In der Evangelischen Kirche in Deutschland gibt es kein Fest der Verklärung, das Ereignis ist Thema am letzten Sonntag nach Epiphanias.

Kaiser Konstantin baute die Basilika im Lateran, am 9. November 324 wurde sie von Papst Silvester I. Christus, dem Retter - Salvator, geweiht - später wurde sie als S. Giovanni in Laterano unter den Schutz Johannes' des Täufers gestellt. Das Salvatorpatrozinium wurde im 8. Jahrhundert populär vor allem unter den Karolingern, die sich gerne als Nachfolger der römischen Kaiser sahen. Den Festtag Salvator Mundi, Retter der Welt legte man auf den 6. August, den Tag des Festes der Verklärung.

Bruno Innocenti: Marmorstatue 'Redentore', 'Retter/Erlöser', 1965, in Maratea in Süditalien
Bruno Innocenti: Marmorstatue Redentore, Retter/Erlöser, 1965, in Maratea in Süditalien

In der auf die Klostergründung im 8. Jahrhundert zurückgehenden Salvator-Basilika in Prüm in der Eifel liegt eine angeblich aus Rom stammende Reliquie, die als Sandale des Erlösers gilt; anlässlich der Wallfahrtsoktav zum Salvatorfest wird dort eine große Kirmes abgehalten. Der Dom in Fulda trägt den Namen des Erlösers, in Wickrath bei Mönchengladbach gibt es eine Salvatorkirche, das Patronatsfest wird am 6. August gefeiert. Auch die Stadtkirche in Duisburg ist Salvator geweiht.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 00.00.2014
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen:

• Christian Wiltsch aus 50181 Bedburg