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Ökumenisches Heiligenlexikon

Robert von Anjou

Beiname: der Weise
italienischer Name: Roberto

Gedenktag katholisch: 28. Juli

Name bedeutet: der ruhmreich Glänzende (germanisch - althochdt.)

König von Neapel, Sizilien und Jerusalem, Tertiar
* 1278 in Santa Maria Capua Vetere bei Caserta in Italien
† 16. Januar 1343 in Neapel in Italien


Robert, der Sohn von König Karl II. dem Lahmen von Neapel und der Maria von Ungarn und Bruder von Ludwig von Toulouse, war zusammen mit diesem 1288 bis 1295 als Geisel für seinen Vater in Aragonien und Barcelona festgehalten worden. 1304 heiratete er in Perpignan in zweiter Ehe die Prinzessin Sancha von Mallorca, die Tochter des Königs Jakob II. von Mallorca und der Esclarmonde von Foix; die Ehe blieb kinderlos. 1309 wurde Robert Nachfolger seines Vaters als König von Neapel; er führte auch noch den Titel König von Sizilien, obwohl die Herrschaft dort schon 1282 nach einem Volksaufstand gegen Roberts Großvater Karl I. verlorengegangen war; zu diesem Amt wurde er durch den Papst in Avignon gekrönt.

Als Gegner des deutschen Königs und Kaisers Heinrich VII. war Robert ein Verbündeter des Papstes; Heinrich verurteilte ihn deshalb zum Tod, konnte das Urteil aber wegen seines eigenen Todes nicht mehr zur Ausführung bringen. Robert zeichnete sich aus durch außergewöhnlich aktive Beteiligung an der Förderung von Wissenschaft und Kunst, daher sein Beiname. Er gab Geld für fromme Stiftungen und unterstütze die Wallfahrten nach Jerusalem; Roberts Großvater hatte 1277 mit Unterstützung des Papstes den Titel des Königs von Jerusalem bekommen - der nach dem Scheitern der Kreuzzüge keine Herrschaftsfunktion mehr beinhaltete. In seinem Palast richtete Robert das Kloster Corporis Christi für Franziskaner ein und wurde selbst Tertiar; die Überlieferung erzählt, dass er die Mönche öfters eigenhändig und im Habit bediente.

Robert wurde seiner Anordnung gemäß im Ordensgewand in der Klarissenkirche bestattet.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 20.02.2017

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 5. Band: Q-Z. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1882
• https://it.wikipedia.org/wiki/Roberto_d%27Angi%C3%B2

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.