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Ökumenisches Heiligenlexikon

Seraphin Morazzone

italienischer Name: Serafino

Gedenktag katholisch: 13. April

Name bedeutet: der Entflammte (hebr.)

Priester
* 1. Februar 1747 in Mailand in Italien
† in 13. April 1822 Chiuso, Ortsteil von Lecco am Comer See in Italien


Seraphin Morazzone trat 1760 ins Seminar in Mailand ein. 1773 wurde er Pfarrer an der Kirche St. Johannes in Chiuso, wo er dann 49 Jahre wirkte. Für die Kinder der nur 175 Gemeindeglieder zählenden Pfarrei richtete er in seinem Haus mit Hilfe durch seinen Bruder Antonius eine kostenlose Grundschule ein. Seine große Sorge für die Armen des Landes zeigte sich besonders während der Plünderungen durch die österreichisch-russischen Truppen im April 1799. Auch als Wundertäter machte er sich einen Ruf. Er wurde Beichtvater des Schriftstellers und Senators Alessandro Manzoni. Dieser schrieb in seinem Roman Fermo und Lucia - später als Die Verlobten veröffentlicht - eine Lobrede auf Morazzone: Er war fromm in all seinen Gedanken, all seinen Worten, in all seiner Arbeit: die inbrünstige Liebe zu Gott und den Menschen war sein ihm eigenes Gefühl; seine Sorge bestand darin, seine Pflicht zu tun, worunter er verstand, all das Gute zu tun, das möglich war. Der Mailand Erzbischof Ildefons Schuster nannte ihn unseren Pfarrer von Ars.

Seraphin Morazzone und Alessandro Manzoni
Seraphin Morazzone und Alessandro Manzoni

Seraphin Morazzone wurde in seiner Kirche St. Johannes in Chiuso, die nun nach ihm benannt ist, bestattet.

Kanonisation: Der Heiligsprechungsprozess wurde schon 1864 eingeleitet, aber durch schwierige Bedingungen in der Diözese Mailand nicht weiter betrieben; Erzbischof Ildefons Schuster leitete das Verfahren 1951 wieder ein. Seraphin Morazzone wurde dann am 26. Juni 2011 durch Papst Benedikt XVI. seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 04.09.2015

Quellen:
• http://www.famigliacristiana.it/articolo/don-serafino-morazzone_220611141838.aspx

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.